Erschienen bei: Rütten&Loening
ISBN: 978-3-352-01008-8
Erschienen am: 04.02.2025
Seiten: 554
Einzelband
Klappentext:
Seit einer schweren Verletzung hat Turmspringerin Scarlett Vandermeer das Gefühl, immer gegen den Strom zu schwimmen. Introvertierter denn je, will sie sich auf ihr Studium fokussieren. Für so etwas Kompliziertes wie Beziehungen hat sie keine Zeit – meint sie zumindest.Für Lukas Blomqvist, das Schwimm-Ass von Stanford, ist Disziplin einfach alles. So gewinnt er Goldmedaillen, so bricht er Rekorde: volle Konzentration, unerbittliche Härte, bei jedem Zug.
Und obwohl sie nichts gemeinsam zu haben scheinen, finden sich Lukas und Scarlett plötzlich in einem Arrangement wieder, das eigentlich nur kurzfristig und zur beiderseitigen Befriedigung sein soll. Bis Scarlett begreift, dass ihr Herz längst in einen gefährlichen Strudel geraten ist …
Meine Meinung:
Ich liebe die Bücher von Ali Hazelwood vor allem wegen ihrem tollen Humor. So wollte ich Deep End natürlich auch möglichst schnell nach Erscheinen lesen. Gerade da es zu ihrem bisherigen Büchern mit dem Trope Sports mal in eine ganz andere Richtung ging, war ich absolut gespannt auf die Geschichte von Scarlett und Lukas.Ab dem ersten Moment mochte ich die Anziehung zwischen den beiden auch wenn ich es teilweise etwas beängstigend fand, dass Lukas gefühlt so viel über Scarlett wusste während ich bei Scarlett das Gefühl hatte, sie würde Lukas gar nicht kennen. Beide Charaktere wirkten auf mich sehr eigen und vor allem Scarlett in sich gekehrte Art, machte es mir beim lesen wirklich nicht immer leicht. Dennoch hatte ich so unglaublich viel Mitgefühl für sie, gerade nach ihrer Verletzung. Ihre Selbstzweifel waren hier absolut nachvollziehbar. Lukas konnte ich zunächst auch nicht wirklich greifen, fand aber dass er im Verlauf der Geschichte durch die Geschehnisse auf jeden fall greifbarer wurde.
Gerade da es, in meinen Augen, vorab sehr als „Das Kink-Buch“ angepriesen wurde, muss ich aber ehrlicher weise zugeben, dass ich mir ein wenig was anderes von dem Buch erwartet hatte. Ja es gab den kinky Anteil und der hat mir auch durchaus sehr gut gefallen und passte für mich auch zu den beiden Protagonisten, dennoch fand ich die Geschichte gerade wenn die Thematik des Wassersports aufkam an diesen Stellen viel zu sehr in die Länge gezogen, was es mir persönlich schließlich etwas erschwerte bei der Geschichte am Ball zu bleiben.
Fazit:
Ein tolles Buch mit vielen schönen Facetten, für mich persönlich aber leider etwas zu overhyped, please don’t get me wrong. Lesenswert ist es dennoch.

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