Dienstag, 24. Februar 2026

Rezension zu "Winterzauber in den Alpen" von Mandy Bagott [Werbung | Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Goldmann
ISBN: 978-3-442-49681-5
Erschienen am: 17.09.2025
Seiten: 384




Klappentext:

Die Reisejournalistin Orla hatte sich so auf die Feiertage mit ihrer Familie in London gefreut, da schickt ihre Chefin sie in die französischen Alpen. Dort soll Orla eine Weihnachtsreportage über ein kleines Dorf und seine Bewohner schreiben, allen voran den schweigsamen Chaletbesitzer Jacques. Ein mürrischer Franzose hat Orla gerade noch gefehlt. Doch das charmante Saint-Chambéry, die atemberaubende verschneite Berglandschaft und die liebenswerte Dorfgemeinschaft erobern schnell ihr Herz. Und umgeben vom Zauber des Winters weckt sogar der verschlossene Jacques wider Erwarten Orlas Neugier …



Meine Meinung:

Mit „Winterzauber in den Alpen“ knüpft Mandy Baggott erneut an ihr beliebtes Weihnachts-Setting an – und als langjährige Leserin ihrer Weihnachtsromane bin ich mit hohen Erwartungen in diese Geschichte gestartet. Schon beim Titel hatte ich zunächst ganz klassisch an die deutschen Alpen gedacht und war dann vom tatsächlichen Setting in Frankreich überrascht. Das ist an sich kein Minuspunkt, hat aber gleich zu Beginn ein etwas anderes Bild erzeugt, als ich erwartet hatte.

Zwar ist die winterliche Kulisse wie gewohnt atmosphärisch und lädt zum Wegträumen ein, doch die Figuren blieben für mich diesmal überraschend blass und schwer greifbar. Die Protagonisten wirkten auf mich undurchschaubar, ihre Motive und Gefühle kamen emotional nicht richtig bei mir an, wodurch es mir schwerfiel, eine echte Verbindung zu ihnen aufzubauen.

Auch der Handlungsverlauf konnte mich nicht durchgehend fesseln: Die Geschichte fühlte sich stellenweise unnötig in die Länge gezogen an, ohne dabei an Tiefe oder Spannung zu gewinnen. Wo ich sonst bei Mandy Baggott Wärme, Charme und dieses besondere Weihnachtsgefühl erwarte, blieb diesmal leider ein Teil der Magie auf der Strecke.

Für Fans der Autorin sicher trotzdem einen Blick wert – für mich persönlich jedoch eines der schwächeren Weihnachtsbücher aus ihrer Feder.

Mittwoch, 18. Februar 2026

Rezension zu "Sparkles like Moonlight" von Ann-Kathrin Falkenberg [Werbung | Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Goldmann
ISBN: 978-3-442-49597-9
Erschienen am: 14.01.2026
Seiten: 448



Tennessee Dreams Reihe

1. Feels like Butterflies
2. Whispers like Summer Nights
3. Sparkles like Moonlights


Klappentext:

Amy liebt das Studentenleben an der University of Tennessee. Aber insgeheim zweifelt sie daran, ob das Studium das Richtige für sie ist. Außerdem vermisst sie ihren wunderschönen kleinen Heimatort Hazelwood und vor allem ihren besten Freund Rile. Zwar ist Rile mit seiner ruhigen Art das komplette Gegenteil von Amy, aber trotzdem fühlt sie sich von niemandem so verstanden wie von ihm. Doch als sie einige Wochen zu Hause verbringt, verhält Rile sich merkwürdig distanziert und will plötzlich nichts mehr von ihren Dating-Fails hören. Und als Rile eine neue Freundin hat, befürchtet Amy, ihn ganz zu verlieren. Jedes Mal, wenn sie Rile mit Lilly sieht, versetzt es ihr einen Stich. Schon bald muss Amy sich eingestehen, dass sie vielleicht doch mehr als nur Freundschaft für Rile empfindet …


Meine Meiunug:

Mit Sparkles Like Moonlight kehren wir ein letztes Mal nach Hazelwood zurück – und nach den Einblicken im zweiten Band war ich besonders gespannt auf die Geschichte von Amy und Rile. Es fühlt sich ein bisschen an wie nach Hause kommen, und trotzdem ist es schön, ihre Story nun endlich im Mittelpunkt zu erleben. Aus jahrelanger Freundschaft wird hier langsam etwas, das beide aus dem Gleichgewicht bringt: Rile weiß längst, was er fühlt, während Amy krampfhaft versucht, alles beim Alten zu lassen – auch weil sie selbst gerade nicht weiß, wo sie im Leben eigentlich steht. Genau diese Zerrissenheit macht sie unglaublich greifbar und menschlich, auch wenn sie mich mit ihrem Zögern und Ausweichen zwischendurch ehrlich genervt hat. Gleichzeitig konnte ich sie aber so gut verstehen, denn dieses Gefühl, festzustecken und nicht zu wissen, wohin man gehört, kennt man nur zu gut. Rile hingegen ist ruhig, warmherzig und jemand, dem man sein Glück von der ersten Seite an wünscht.

Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte ohne unnötiges Drama auskommt. Keine endlosen Missverständnisse, kein künstlich in die Länge gezogenes Schweigen – stattdessen Mut, ehrliche Entscheidungen und echte Konsequenzen. Das macht die Liebesgeschichte umso glaubwürdiger und emotionaler. Gleichzeitig fühlt sich das Wiedersehen mit den bekannten Figuren wie Charlie und Nate richtig schön an und gibt der Story zusätzliche Tiefe. Man merkt, wie sehr dieser Freundeskreis zusammengewachsen ist – und wie schwer es fällt, ihn loszulassen.Der Schreibstil ist dabei sanft, atmosphärisch und fließt so leicht, dass man durch die Seiten getragen wird. Hazelwood versprüht wieder diese vertrauten Smalltown-Vibes, die die Reihe so besonders machen. Für mich ist dieses Buch ein runder, gefühlvoller Abschluss: leise, ehrlich, berührend – und mit genau der richtigen Mischung aus Wehmut und Zufriedenheit, wenn man das letzte Kapitel zuschlägt. 💫