Erschienen bei: More
ISBN: 978-3-98751-132-5
Erschienen am: 13.05.2026
Seiten: 398
Einzelband
Klappentext:
Trishara ist frustriert: Sie muss mit ansehen, wie die lang ersehnte Beförderung an ihren Erzfeind Rafe geht. Umso verblüffter ist Tris, als sie zum Führungskräfteseminar auf Hawaii eingeladen wird. Das Problem: Rafe fährt auch mit. Als sie auf Maui ankommen, müssen die beiden sich auch noch eine Suite teilen. Dabei ertragen sie es ja kaum, in derselben Zeitzone zu sein. Während sie sich beim Teambuilding bekämpfen, muss Tris lernen, dem Mann zu vertrauen, der womöglich schon die ganze Zeit auf ihrer Seite stand.Meine Meinung:
Was passiert, wenn dein größter beruflicher Rivale mit dir auf eine Führungskräfte-Fortbildung nach Hawaii geschickt wird – und ihr euch dort auch noch eine Suite teilen müsst? Genau diese Ausgangslage erwartet uns in *Not Safe for Work*. Obwohl Rivals-to-Lovers, Forced Proximity und Only One Bed keine neuen Tropes sind, hat die Geschichte für mich ihren ganz eigenen Charme.Tris ist eine Protagonistin, die ich unglaublich gerne begleitet habe. Sie ist selbstbewusst, schlagfertig und weiß, was sie will. Gleichzeitig muss sie sich in einer von Männern dominierten Arbeitswelt immer wieder behaupten. Obwohl sie hart für ihren Job arbeitet, werden ihre männlichen Kollegen bevorzugt und sie wird bei Beförderungen übergangen. Besonders gut gefallen hat mir, wie die Themen Sexismus, Diskriminierung und unangemessenes Verhalten am Arbeitsplatz in die Geschichte eingebaut wurden. Die Autorin spricht diese Dinge an, ohne dass es belehrend wirkt, sondern lässt sie ganz natürlich in die Handlung einfließen.
Auch Tris' beste Freundin Molly war für mich ein echtes Highlight. Ihre Freundschaft fühlt sich ehrlich und unterstützend an und Molly ist genau die Art von Freundin, die man sich an seiner Seite wünscht.
Und dann wäre da natürlich noch Rafe. Anfangs wirkt er wie der typische Unternehmersohn, dem die Karriere quasi in den Schoß gelegt wird. Schließlich arbeitet er in der Firma seines Vaters und scheint bei Beförderungen deutlich weniger kämpfen zu müssen als Tris. Doch je besser man ihn kennenlernt, desto mehr zeigt sich, dass hinter dieser Fassade ein deutlich nahbarerer Charakter steckt. Gerade seine familiäre Situation und sein Konflikt mit seinem Vater geben ihm etwas mehr Tiefe – auch wenn ich mir bei ihm stellenweise noch ein bisschen mehr davon gewünscht hätte.
Die Dynamik zwischen Tris und Rafe hat mir dafür umso besser gefallen. Von Anfang an ist die Spannung zwischen den beiden spürbar und ihre Wortgefechte haben mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht. Aus der anfänglichen Rivalität entwickelt sich langsam etwas anderes und genau diesen Weg habe ich sehr gerne verfolgt.
Die Geschichte ist definitiv ein Slow Burn, aber genau das hat für mich gut funktioniert. Die beiden kommen sich nicht von heute auf morgen näher, sondern ihre Beziehung entwickelt sich Schritt für Schritt. Natürlich ist irgendwann klar, worauf das Ganze hinausläuft – aber für mich war das überhaupt nicht schlimm. Schließlich geht es bei solchen Geschichten nicht unbedingt darum, ob die beiden am Ende zusammenkommen, sondern darum, wie sie dorthin gelangen. Und dieser Weg war hier unterhaltsam, humorvoll und teilweise ziemlich knisternd.
Besonders schön fand ich außerdem, dass die Geschichte trotz der ernsteren Themen nie ihre Leichtigkeit verliert. Es gibt genug humorvolle Momente, romantische Szenen und natürlich auch die ein oder andere prickelnde Situation, sodass sich das Buch einfach wunderbar weglesen lässt.
Auch das Ende konnte mich überzeugen – vor allem Tris' Abgang, der alles andere als leise ausfällt. Ich mochte diesen Moment sehr, weil er noch einmal perfekt zeigt, dass Tris sich nicht kleinmachen lässt und für sich selbst einsteht.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Für mich ist *Not Safe for Work* deshalb die perfekte Summer-Romance zum Wegsnacken – egal ob am See, auf der Terrasse oder einfach gemütlich auf der Couch.
Besonders schön fand ich außerdem, dass die Geschichte trotz der ernsteren Themen nie ihre Leichtigkeit verliert. Es gibt genug humorvolle Momente, romantische Szenen und natürlich auch die ein oder andere prickelnde Situation, sodass sich das Buch einfach wunderbar weglesen lässt.
Auch das Ende konnte mich überzeugen – vor allem Tris' Abgang, der alles andere als leise ausfällt. Ich mochte diesen Moment sehr, weil er noch einmal perfekt zeigt, dass Tris sich nicht kleinmachen lässt und für sich selbst einsteht.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Für mich ist *Not Safe for Work* deshalb die perfekte Summer-Romance zum Wegsnacken – egal ob am See, auf der Terrasse oder einfach gemütlich auf der Couch.
Fazit: Eine unterhaltsame Romance mit einer starken Protagonistin, einer tollen Dynamik zwischen den Hauptcharakteren und einer gelungenen Mischung aus Humor, Spice und ernsteren Themen. Rafe hätte für meinen Geschmack etwas mehr Tiefe vertragen können, aber Tris, die Chemie zwischen den beiden und der angenehme Schreibstil haben mich definitiv überzeugt.
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