Montag, 17. August 2026

"Alles ihre Schuld" von Andrea Mara [Werbung | Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Goldmann
ISBN: 978-3-442-49751-5
Erschienen am: 15.07.2026
Seiten: 448



Einzelband




Klappentext:

»Die Adresse ist Tudor Grove 14 – sollte ich noch nicht zu Hause sein, wenn du Milo abholst, passt unsere Nanny auf ihn und Jacob auf.« Doch als Marissa Irvine zur vereinbarten Adresse kommt, wo ihr kleiner Sohn zum Playdate eingeladen war, erwartet sie ein Schock: Ihr öffnet nicht Jenny, die Mutter von Jacob. Auch kein Kindermädchen. Und von Milo hat die Frau, die dort wohnt, noch nie gehört. Eine fieberhafte Suche beginnt, doch der vierjährige Junge bleibt spurlos verschwunden. Wer hat Marissa und ihrem Mann diese Falle gestellt? Bald machen böse Gerüchte in der Idylle des Dubliner Vororts die Runde, und eine junge Frau gerät ins Visier der Polizei. Die Wahrheit verbirgt sich hinter abgründigen Geheimnissen, die nun Schicht um Schicht freigelegt werden ...

Meine Meinung:

Der Einstieg ins Buch war echt rasant und so befand man sich unmittelbar im Geschehen, was mir unglaublich gut gefallen hat. Die kurzen Kapitel und der Schreibstil im allgemeinen, sorgten dafür, dass ich das Buch zunächst als wahren Pageturner erlebte. Die düstere Stimmung sorgte für Gänsehautmomente. Leider ließ sie dann im mittleren Teil des Buches erstmal nach. Da wurde der Erzählstil in meinen Augen ausschweifender und es wurden zu viele Nebendinge eingestreut, welche die Geschichte meiner Meinung nach nicht benötigt hätte. Auf Grund dessen verlor mich die Handlung etwas. Zum Ende hin, schaffte es das Buch allerdings doch wieder zur der Spannung vom Anfang zurückzufinden und so habe ich am Ende doch sehr bestürzt und mit offenem Mund dagesessen. Auch wenn mir das Ende rückblickend gut gefallen hat, so wirkte es jedoch ein wenig konstruiert.

Die Charaktere im Buch habe ich bis auf Marissa und Jenny eher als recht blass wahrgenommen, so dass ich nicht wirklich sagen könnte, was die jeweiligen Personen auszeichnen. Andererseits sorgten gerade diese geheimnisvollen Charaktere dafür, dass ich nie wirklich wusste, wem ich denn nun überhaupt trauen kann. Durch die Entwicklung konnte man allerdings auch wirklich sehr gut mit rätseln und wurde dann doch immer wieder überrascht.

Ingesamt hatte ich rückblickend trotz meiner Probleme im Mittelteil wirklich gute Lesestunden mit dem Buch gehabt und kann es allen empfehlen, die gerne Bücher über vermisste Personen, dunkle Geheimnisse und unerwartete Wendungen mögen.

Dienstag, 4. August 2026

"Highland Flower" von Samantha Young [Werbung | Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: HarperCollins
ISBN: 978-3-365-00961-1
Erschienen am: 24.03.2026
Seiten: 384

Highland-Reihe

1. Highland Dreams
2. Highland Flower
3. Highland Night
4. Highland Desire
5. Highland Melody 


Klappentext:

North Hunter, ein gefallener Hollywood-Star, sucht Zuflucht in den schottischen Highlands, nachdem ein dunkles Geheimnis aus seiner Kindheit seine Karriere zerstört hat. Dort trifft er auf Aria Howard, die älteste Tochter einer Hollywood-Legende, die sich nach dem Ende einer toxischen Beziehung ebenfalls zurückgezogen hat. Aria leitet das exklusive Ardnoch Estate und begegnet dem arroganten Schauspieler mit Skepsis. Trotz gegenseitiger Abwehr entwickelt sich eine prickelnde Anziehung zwischen ihnen. Eine verheerende Nacht bringt sie einander näher, und sie beginnen eine unverbindliche Affäre. Doch bald wachsen tiefere Gefühle, die alte Wunden und Ängste aufreißen. North muss nicht nur Arias Vertrauen gewinnen, sondern sie auch vor einer gefährlichen Vergangenheit beschützen, die droht, alles zu zerstören – inklusive ihrer Chance auf eine gemeinsame Zukunft.


Meine Meinung:

Nach Band 1 habe ich mich sehr gefreut schon so schnell wieder in die Highland abtauchen zu können. Leider war ich dann aber schnell ernüchtert. Der malerische Ort, so wie Samantha Young ihn erschaffen hat, hat mich direkt wieder für sich eingenommen und auch der Schreibstil war gewohnt flüssig und lies sich wirklich gut lesen. Irgendwie fehlte es mir allerdings zu Beginn ein wenig an dem Suspence Anteil, mit dem ich nach dem ersten Band stark gerechnet hatte. Der Teil kam zwar, allerdings erst ziemlich weit im fortgeschrittenen Teil der Geschichte und da ging dann alles Schlag auf Schlag und war mir dann schon eher too much.

Die Charaktere an sich fand ich durchaus gut ausgearbeitet, dennoch fiel es mir schwer sie zu greifen. Ich denke das liegt nicht unbedingt an den Charakteren selbst, sondern an meinen Erwartungen die ich an das Buch hatte und die sich zunächst leider nicht erfüllten und mir somit ingesamt leider ein eher durchschnittliches Leseerlebnis bescherten. Besonders positiv fand ich hier aber auch wieder den freundschaftlichen Zusammenhalt aller Protagonisten.

Super schade, denn ich denke diese Geschichte hätte ebenso eine Wohlfühlgeschichte werden können, wenn die Abläufe innerhalb der Geschichte von North und Aria etwas auseinander gezogen worden wäre. Etwas weniger Wiederholungen und dafür eine Spannung von Beginn an, hätten mir hier einfach besser gefallen. Dennoch hatte ich schöne Lesestunden und allein wegen des Settings, möchte ich dem dritten Band eine Chance geben.