Mittwoch, 9. September 2026

Rezension zu "Mean Moms" von Emma Rosenblum [Werbung | Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Penguin Random House
ISBN: 978-3-570-10607-5
Erschienen am: 13.05.2026
Seiten: 368


Einzelband





Klappentext:

Die Atherton Academy ist die beste Privatschule in Manhattan und zieht nur die Reichen und Mächtigen an. Morgan, Belle und Frost, ein Power-Trio aus New Yorker Geldadel und neureichen Trophy Wives, regeln das gesellschaftliche Leben an der Schule. Zwischen Pilatesstunde und Mimosa-Lunch genießen sie es, dass die anderen Eltern voller Ehrfurcht und Neid zu ihnen aufblicken.

Doch als am ersten Schultag die geheimnisvolle Sofia aus Miami auftaucht, gerät die perfekte Welt der drei ungekrönten Königinnen ins Wanken. Sofia integriert sich schnell in die Clique, was nicht jedem gefällt. Plötzlich häufen sich merkwürdige und unschöne Vorfälle. Bedauernswerte Zufälle oder gezielte Sabotage? Bald müssen sich die Freundinnen fragen: Hat es jemand auf sie abgesehen? Ist der Neid ihrer Freundinnen in Hass umgeschlagen? Und was, wenn eine von ihnen eine eiskalte Soziopathin ist?


Meine Meinung

Puh, diese Rezension zu schreiben, fällt mir wirklich nicht einfach und man könnte meinen, ich hätte es vorher schon wissen können oder eher sogar müssen. Nachdem ich das erste Buch der Autorin nicht sonderlich gut fand, konnte mich das zweite schon eher überzeugen, aber halt auch nicht ganz. ABER alle guten Dinge sind drei und ganz ehrlich Cover und Klappentext haben mich halt magisch angezogen.

Der Einstieg ins Buch gelang mir mühelos, der Schreibstil ließ sich gut lesen und die Autorin hat definitiv sehr bildhaft geschrieben, so dass ich einen sehr gutes Bild von der Privatschule und Manhattan bekam. Dennoch langweilte mich die Geschichte nach kurzer Zeit recht schnell, da sie in meinen Augen sehr oberflächlich schien. Den Protagonisten fehlte es meiner Meinung nach an Tiefe, zeitgleich sorgte dies aber natürlich auch dafür, dass man ihnen nicht in die Karten schauen konnte und somit die Spannung wer hinter den Vorfällen steckte.

Zwischen High Society, geplatzten Lebensträumen und der ständigen Suche nach neuen Erfolgen, fühlte ich mich als würde ich eine neue Staffel Desperate Housewives schauen nur in Zeitlupe, denn zwischendurch trat die Entwicklung ganz schön auf der Stelle.

Das Ende konnte mich dann tatsächlich doch überraschen und die letzten knapp 80 Seiten haben es für mich schon noch etwas rausgerissen, dennoch ist für mich klar, nach dreimal kann man lesen, muss man aber nicht werde ich nicht mehr auf diese tollen bunten Cover reinfallen.

Fazit:
Ein Buch, welches mich fast eher in eine Leseflaute hat stürzen lassen und mir gezeigt hat, dass ich nicht immer auf neue Chancen vergeben sollte.