Erschienen bei: HarperCollins
ISBN: 978-3-365-01286-4
Erschienen am: 28.04.2026
Seiten: 496
Einzelband
Klappentext:
Er hat grüne Augen, zerzaustes Haar und ist verdammt gut im Strip-Poker – und in dem, was danach kommt. Zwei Wochen später sieht Charlotte ihn wieder: Aiden Hartman. Jetzt soll sie als Ghostwriterin zwei Monate mit ihm verbringen, um seine Memoiren zu schreiben – in seiner Villa in Bel-Air. Charlotte begleitet ihn zu Premieren, trägt Designerkleider, schwimmt in seinem Luxus – doch er lässt sie nicht an seine Geheimnisse heran. Die beiden liefern sich Wortgefechte, spielen Machtspiele, reizen sich bis aufs Äußerste. Dann macht Aiden Charlotte ein Angebot: Sie bekommt seine Geschichte – wenn sie ihm ihre gibt. Aber kann sie ihm wirklich alles erzählen? Vor allem das, was Charlotte kaum zugeben will: was sie wirklich für ihn empfindet?Meine Meinung:
„Between the Lines“ hat mich vor allem mit seinem ungewöhnlichen Setting rund ums Ghostwriting und dem Einblick in die Welt des Reality-TV neugierig gemacht. Gerade die Kombination aus öffentlichem Leben, vergangenen Erlebnissen und einer Liebesgeschichte hatte für mich viel Potenzial.
Ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen und mochte besonders den humorvollen und lockeren Schreibstil. Charlotte und Aiden bringen eine schöne Dynamik mit, ihre Dialoge sind witzig, und die gegenseitige Anziehung ist von Anfang an spürbar. Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man außerdem einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle beider Figuren. Besonders gefallen haben mir dabei nicht unbedingt die großen romantischen Gesten, sondern die kleinen Momente zwischen den beiden, in denen ihre Verbindung besonders deutlich wurde.
Aiden war für mich dabei der stärkere Charakter. Hinter seiner selbstbewussten und manchmal frechen Art steckt ein sehr loyaler, fürsorglicher und verständnisvoller Mensch. Auch Charlottes Vergangenheit und ihre damit verbundenen Ängste fand ich interessant. Die Themen Vertrauen, Selbstwert, Verarbeitung der Vergangenheit und Heilung wurden emotional aufgegriffen, ohne dass die Geschichte dadurch zu schwer wurde.
Das Reality-TV-Thema fand ich ebenfalls spannend, vor allem im Zusammenhang mit Charlottes Vergangenheit. Gleichzeitig hatte ich hier das Gefühl, dass das vorhandene Potenzial nicht vollständig genutzt wurde. Gerade einige Entwicklungen gegen Ende wirkten auf mich etwas konstruiert und nicht ganz authentisch. Auch das Ghostwriting, das für mich eigentlich eines der interessantesten Elemente der Geschichte war, hätte noch deutlich mehr Raum bekommen dürfen.
Während die erste Hälfte für mich durch viel Humor und die spielerische Flirterei sehr unterhaltsam war, hatte die Geschichte im weiteren Verlauf einige Längen. Manche Entwicklungen waren vorhersehbar und konnten mich dadurch emotional nicht mehr ganz erreichen. Auch die vielen Spice-Szenen waren mir irgendwann zu häufig, da sie für mich teilweise keinen wirklichen Mehrwert für die Handlung mehr hatten und dadurch andere Aspekte etwas in den Hintergrund rückten.
Trotz dieser Kritikpunkte hatte ich mit Charlotte und Aiden eine unterhaltsame und stellenweise auch emotionale Lesezeit. Der lockere Schreibstil und das besondere Setting sorgen für einen angenehmen L.A.-Flair, und die Chemie zwischen den beiden macht es leicht, mit ihnen mitzufiebern. Insgesamt ist „Between the Lines“ für mich eine humorvolle Liebesgeschichte mit interessanten Themen und einem spannenden Grundkonzept, aus dem meiner Meinung nach allerdings noch etwas mehr hätte herausgeholt werden können.
Ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen und mochte besonders den humorvollen und lockeren Schreibstil. Charlotte und Aiden bringen eine schöne Dynamik mit, ihre Dialoge sind witzig, und die gegenseitige Anziehung ist von Anfang an spürbar. Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man außerdem einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle beider Figuren. Besonders gefallen haben mir dabei nicht unbedingt die großen romantischen Gesten, sondern die kleinen Momente zwischen den beiden, in denen ihre Verbindung besonders deutlich wurde.
Aiden war für mich dabei der stärkere Charakter. Hinter seiner selbstbewussten und manchmal frechen Art steckt ein sehr loyaler, fürsorglicher und verständnisvoller Mensch. Auch Charlottes Vergangenheit und ihre damit verbundenen Ängste fand ich interessant. Die Themen Vertrauen, Selbstwert, Verarbeitung der Vergangenheit und Heilung wurden emotional aufgegriffen, ohne dass die Geschichte dadurch zu schwer wurde.
Das Reality-TV-Thema fand ich ebenfalls spannend, vor allem im Zusammenhang mit Charlottes Vergangenheit. Gleichzeitig hatte ich hier das Gefühl, dass das vorhandene Potenzial nicht vollständig genutzt wurde. Gerade einige Entwicklungen gegen Ende wirkten auf mich etwas konstruiert und nicht ganz authentisch. Auch das Ghostwriting, das für mich eigentlich eines der interessantesten Elemente der Geschichte war, hätte noch deutlich mehr Raum bekommen dürfen.
Während die erste Hälfte für mich durch viel Humor und die spielerische Flirterei sehr unterhaltsam war, hatte die Geschichte im weiteren Verlauf einige Längen. Manche Entwicklungen waren vorhersehbar und konnten mich dadurch emotional nicht mehr ganz erreichen. Auch die vielen Spice-Szenen waren mir irgendwann zu häufig, da sie für mich teilweise keinen wirklichen Mehrwert für die Handlung mehr hatten und dadurch andere Aspekte etwas in den Hintergrund rückten.
Trotz dieser Kritikpunkte hatte ich mit Charlotte und Aiden eine unterhaltsame und stellenweise auch emotionale Lesezeit. Der lockere Schreibstil und das besondere Setting sorgen für einen angenehmen L.A.-Flair, und die Chemie zwischen den beiden macht es leicht, mit ihnen mitzufiebern. Insgesamt ist „Between the Lines“ für mich eine humorvolle Liebesgeschichte mit interessanten Themen und einem spannenden Grundkonzept, aus dem meiner Meinung nach allerdings noch etwas mehr hätte herausgeholt werden können.

