Freitag, 24. März 2023

Rezension zu "Morddurst" von Frederic Hecker [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Blanvalet

ISBN: 978-3-7341-1132-7

Erschienen am: 22.02.2023

Seiten: 624


Fuchs & Schuhmann

1. Totenblass // 16.03.2020

2. Rachekult // 15.02.2021

3. Morddurst // 22.03.2023


Klappentext:


Frankfurt am Main: Einem inhaftierten Serienmörder gelingt die spektakuläre Flucht aus dem Hochsicherheitstrakt. Von Kriminalhauptkommissar Joachim Fuchs und der Fallanalystin Lara Schuhmann gejagt, zieht der entflohene Killer eine blutige Spur durch die Stadt. Fuchs und Schuhmann sind ihm dicht auf den Fersen, als das Unfassbare geschieht: Jemand aus ihrem nächsten Umfeld wird brutal ermordet. Und alles deutet auf einen grausamen Racheakt hin …


Meine Meinung:


Wow, dieses Buch nimmt einen mit auf eine wahre Achterbahnfahrt und lässt einen zeitweise das Blut gefrieren. Schon seit Beginn dieser Reihe verfolge ich die Reihe um Fuchs und Schuhmann und kann sagen, dass der Autor sich mit jedem Buch weiterentwickelt und es mir immer mehr Spaß macht mit Fuchs und Schuhmann auf Ermittlungsjagd zu gehen.

Im dritten Band bekommen es Fuchs und Schuhmann mit der Vergangenheit zu tun, denn der Aderlassmörder, dessen Fall im ersten Band behandelt wurde, taucht wieder auf. Ich muss sagen, bei der Menge die ich lese, kann ich mich meist nicht mehr an die Details aus vorherigen Büchern erinnern, das war allerdings auch nicht notwendig, da dieses Buch dennoch eine ganz neue Geschichte erzählt und Vorkenntnisse somit nicht (unbedingt) nötig waren.

Der Schreibstil ist fesselnd. Die Kapitel sind mitunter ziemlich kurz und sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus den Händen legen möchte, weil die Geschichte einfach eine absolute Sogwirkung entwickelt. Die Geschichte ist bis ins kleinste Detail so gut durchdacht, dass sie einfach absolut authentisch ist. Dabei überrascht die Geschichte auch immer wieder mit Wendungen, welche schlüssig sind ich so aber niemals erwartet hätte.

Ich möchte also unbedingt eine Leseempfehlung aussprechen und bin schon sehr gespannt auf einen neuen Band von Fuchs und Schuhmann.

Mittwoch, 15. März 2023

Rezension zu "Die Stewardessen - Bis zum Horizont" von Svea Lenz [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Goldmann

ISBN: 978-3-442-49165-0

Erschienen am: 09.11.2022

Seiten: 512


Die Stewardessen

1. Eine neue Freiheit // 21.09.2022

2. Bis zum Horizont // 09.11.2022


Klappentext:


Hamburg 1957. Als Stewardess hat Margot Frei die halbe Welt bereist, doch ihre Familie missbilligt dieses unabhängige Leben zutiefst. Die Lufthansa wiederum legt großen Wert darauf, dass alle Flugbegleiterinnen ungebunden bleiben, und spätestens mit der Eheschließung endet jede Karriere. Als für Margot alles auf dem Spiel steht, bekommt sie die einmalige Chance, für die legendäre Fluggesellschaft Pan Am zu arbeiten. Doch auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist nicht alles Gold, was glänzt. Margot steht vor einer schweren Entscheidung: Ist sie bereit, alles hinter sich zu lassen – auch den Piloten, an dem ihr Herz noch immer hängt?


Meine Meinung:


Bereits den ersten Band der Stewardessen Dilogie habe ich sehr gemocht und war förmlich durch die Seiten geflogen. Auch bei diesem Band fiel mir das Lesen wieder sehr leicht. Der Schreibstil hat mich wieder direkt mitgerissen. Das bildhafte Setting tat sein übriges.

Mit ihrem teils vorlauten Mundwerk und ihrer kessen Art kam mir Margot in diesem Band aber zeitweise auch wesentlich älter als gerade mal Anfang 20 vor. Dazu passte aber ihr Verhalten meiner Meinung nach sehr gut. Denn so hatte ich als Leser das Gefühl, dass die Protagonistin selbst gar nicht so recht wusste wo sie eigentlich hin will. Einerseits ist sie sehr glücklich in Hamburg, umgeben von ihren Freunden und bei der Lufthansa, dennoch strebt sie nach Amerika. Möchte unbedingt zur Pan Am. Und auch in der Liebe läuft es für sie gar nicht, während eine nach der anderen Freundin den Schritt vor den Traualtar wagt. Doch all dies scheint nicht in Margots Lebenstraum zu passen. Ich mochte Margot schon im ersten Band und das ließ nun auch nicht nach, dennoch missfiel mir ihre Doppelmoral Klaus gegenüber. Beim Konflikt mit ihrem Vater hätte ich mir tatsächlich noch ein wenig mehr gewünscht, da verlor sich meiner Meinung nach mal kurz der Handlungsstrang. Im Großen und Ganzen muss ich jedoch sagen, dass mir gerade das Ende besonders gut gefallen hat und dies auch als guten Abschluss der Dilogie sehe, da Margot schließlich für mich doch aus dieser Wankelmütigkeit rauskam und endlich angekommen zu sein schien.

Doch nicht nur Margot hatte es mir wieder angetan, sondern auch das ganze drum herum. Die Momente im Flugzeug und die Abenteuer in New York und Miami haben mich förmlich mitgerissen. Jeder einzelne Charakter in diesem Buch hat es mir angetan und am Ende bin ich nun schon ein wenig traurig, dass meine Reise mit ihnen nach dem zweiten Band nun endet.

Mittwoch, 1. März 2023

Rezension zu "Als die Welt zerbracht" von John Boyne [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Piper

ISBN: 978-3-492-07197-0

Erschienen am: 27.10.2022

Seiten: 416


Fortsetzung zu "Der Junge im gestreiften Pyjama" 



Klappentext: 

1946. Drei Jahre nach dem katastrophalen Ereignis, das ihre Familie zerriss, fliehen eine Mutter und ihre Tochter von Polen nach Paris. Blind vor Sorge und Schuldgefühlen ahnen sie nicht, wie schwer es ist, der Vergangenheit zu entkommen.

Fast achtzig Jahre später führt Gretel Fernsby in ihrem Londoner Villenviertel ein ruhiges Leben, Welten entfernt von der traumatischen Kindheit. Als eine junge Familie in die Wohnung unter ihr zieht, hofft sie, dass die eingespielte Hausgemeinschaft nicht aus dem Gleichgewicht gerät. Doch der neunjährige Henry weckt Erinnerungen, denen sie sich nicht stellen will.

Gretel steht plötzlich vor der Wahl zwischen ihrer eigenen und Henrys Sicherheit. Gewinnt die Verantwortung, oder macht sie sich mitschuldig, wie damals? Wenn sie jetzt eingreift, riskiert sie, Geheimnisse preiszugeben, die sie ein Leben lang gehütet hat …


Meine Meinung:

Bei diesem Buch handelt es sich um die Fortsetzung des bekannten Buches „Der Junge im gestreiften Pyjama“ wobei ich ehrlich gestehen muss, dass es sich für mich nicht ganz danach angefühlt hat. Ja, das Cover ist farblich schon an das vorherige Buch angepasst und auch die Streifen auf dem Cover finden sich wieder, dennoch habe ich Band 1 eher als Jugendroman gesehen, was ich in diesem Buch absolut nicht so sehe. Das lag vor allem an der Erzählweise und der generelle Geschichte dieses Buches.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Gretel erzählt. Dabei wechseln die Kapitel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. In der Gegenwart ist Gretel bereits 80 Jahre alt und ja zunächst fragte ich mich, wieso sie denn nun schon so alt ist, wenn es doch eine Fortsetzung ist.

Rückblickend muss ich sagen, macht diese Sichtweise für mich durchaus Sinn, denn genau dies führte bei mir als Leser dazu mich zu fragen, ob man, wenn man in jungen Jahren so schlimme Dinge wie Gretel erlebt hat, nicht versucht ist sein ganzes Leben gerade dadurch genauer hinzusehen, sozusagen seine „Schuld“ der Vergangenheit durch gute Taten in der Gegenwart zu begleichen.

Wie Gretel sich mit ihrer Vergangenheit und dem Holocaust auseinander gesetzt hat, hat mir sehr gut gefallen. Zeitgleich gab es viele spannende Nebenhandlungen, mit denen ich in der Art nicht gerechnet hätte und die mich das Buch kaum beiseite legen ließen. Ich mochte Gretel als Protagonistin sehr und auch viele andere Protagonisten habe ich sehr ins Herz geschlossen während andere mich eher wütend gemacht haben. Dies alles machte die Geschichte sehr authentisch für mich.




Der flüssige Schreibstil machte es mir ebenfalls sehr einfach geradezu durch die Seiten zu fliegen.


Dienstag, 28. Februar 2023

Rezension zu "Lovely Dreams. Nur ein Kuss von dir" von Polly Harper [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Penguin

ISBN: 978-3-328-10696-8

Erschienen am: 17.08.2022

Seiten: 448



Goodville-Love- Reihe

1. Lovely Hearts. Nur ein Lächeln von dir // 11.07.22
2. Lovely Dreams. Nur ein Kuss von dir // 17.08.22
3. Lovely Nights. Nur ein Traum von dir // voraus. 12.07.23
4. Lovely Kisses. Nur eine Berührung von dir // voraus. 16.08.23


Klappentext:


Seit Nova die Scherben einer zerbrochenen Beziehung zusammenkehren musste, hat sie gelernt, sich an den kleinen Glücksmomenten des Lebens zu erfreuen. In dem idyllischen Ort Goodville im Herzen Colorados betreibt sie einen Souvenirshop und kümmert sich aufopferungsvoll um ihre Großmutter, deren Augenlicht immer mehr schwindet. Da bleibt kaum Zeit, sich um ihr nicht vorhandenes Liebesleben zu kümmern – bis der neue Deputy Steve zu ihrem Erstaunen ein Auge auf sie wirft. Noch überraschter ist Nova allerdings, als ihr der attraktive Jax unverhofft seine Freundschaft anbietet. Immer wenn sie Zeit mit ihm verbringt, treibt Jax‘ raues unwiderstehliches Lachen ihren Puls in die Höhe. Doch Nova wagt es nicht, sich mehr zu erhoffen – denn schon einmal war Goodville zu klein für ihre größten Träume …


Meine Meinung:


Bei „Lovely Dreams. Nur ein Kuss von dir“ handelt es sich um den zweiten Band der Goodville Love Reihe von Polly Harper. Schon während ich Band 1 gelesen habe wusste ich, dass ich diese Reihe unbedingt weiter verfolgen möchte. 

Der Schreibstil ist einfach großartig. Sehr bildhaft entführt einen die Autorin nach Goodville, einem kleinen cozy Städtchen mit wenigen Einwohnern. 

Nova und Jack ist man bereits im ersten Band begegnet, wobei sich Nova stärker in mein Gedächtnis gebrannt hatte als Jack. Dennoch hat Jack mich direkt mit seiner sanften und ruhigen Art auf seiner Seite gehabt. Er ist ein Mann, der nichts anbrennen lässt und zugleich wahnsinnig einfühlsam und mitfühlend ist. Nova, hatte mich bereits im ersten Band begeistert. Sie kümmert sich so liebevoll um ihre fast erblindete Großmutter, dass sie ganz gerne mal ihr eigenes Leben und ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellt. Dank ihrer großartigen Freundinnen, wird sie jedoch regelmäßig daran erinnert auch mal an sich selbst zu denken. Dann sind da noch Novas Eltern… nun denen hätte ich gerne mal ganz gewaltig meine Meinung gesagt, doch wie Nova sich schließlich für sich und ihr Leben einsetzt zeigt, wie sehr sie in der Geschichte an sich selbst gewachsen ist. 

Der Loveinterest ist an sich simpel und an sich auch nach der Hälfte des Buches schon halbwegs aus erzählt und dann hat Polly Harper einen Plotttwist eingebaut, mit dem ich so absolut gar nicht gerechnet hatte. Hola wurde es ab da nochmal spannend. 

Ich bin echt froh, dass mittlerweile schon Band 3 und 4 angekündigt wurden und freue mich, bald wieder nach Goodville zu kommen.

Sonntag, 26. Februar 2023

Rezension zu "Would you dance with me" von Christian Nova

Erschienen bei: Piper

ISBN: 978-3-492-50440-9

Erschienen am: 03.05.2021

Seiten: 284


Einzelband


Klappentext:

Die junge Hobbymusikerin Emily trifft in einem Ferienresort auf den unnahbaren Profitänzer Dannie, der händeringend nach einer Tanzpartnerin für einen großen Show-Auftritt sucht. Emily scheint seine einzige Option zu sein. Sie ist vom Tanzen fasziniert und außerdem bildhübsch. Allerdings hat sie nie zuvor professionell getanzt. Wird Emily den Schritt ins Ungewisse wagen?


Meine Meinung:


Als großer „Dirty Dancing“ Fan, war dieses Buch, welches als Hommage an den Film gepriesen wird, natürlich eine Lektüre die ich unbedingt lesen musste. Ich gebe ganz offen zu, dass ich zunächst wirklich skeptisch war. Immerhin ist es der Debütroman des Autors Christian Nova und dann direkt in Konkurrenz mit einem Film, der seit mehr als 30 Jahre die Menschen begeistert, oder eben nicht. Ich kann an dieser Stelle sagen, meine Zweifel waren ungerechtfertigt. 

Die Geschichte wird Großteils aus der Ich-Perspektive von Emily erzählt. Immer wieder gibt es aber auch mal Einstreuungen aus Dannies Sichtweise. So lernt man die beiden Protagonisten zum einen ziemlich gut kennen und kann zum anderen ihre Gedankengänge sehr gut mitverfolgen. Ich mochte beide auf Anhieb sehr gerne und auch die Nebenprotagonist:innen haben mein Herz mit Leichtigkeit erobert. Dazu kommt der wundervoll locker leichte Schreibstil der zeitgleich wahnsinnig bildhaft ist, mit dem der Autor mich von der ersten Seite an begeistern konnte und in den Bann gezogen hat. 

Auch wenn die ein oder andere Parallele zum Film (für den absoluten Fan) klar erkennbar ist, so ist dieses Buch doch eine so eigenständige Geschichte, die dem Film in Nichts nachsteht und es absolut verdient hat, gelesen und geliebt zu werden. 

Fazit: 
Ein großartiges Buch mit Tiefgang und großem Gefühl, welches nicht umsonst als Hommage an Dirty Dancing gehandelt wird.

Mittwoch, 22. Februar 2023

Rezension zu "Not exactly love" von Kate Brook [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Diana

ISBN: 978-3-453-36136-2

Erschienen am: 28.12.2022

Seiten: 400


Einzelband



Klappentext:

Hazel und Alfie sind Mitbewohner. Und sie haben miteinander geschlafen, was entweder ein katastrophaler Fehler oder die beste Entscheidung ihres Lebens war. Doch wie leben sie nun ohne allzu viel Drama zusammen? An Auszug ist wegen der Mietpreise in London nicht zu denken. Mitten in dieses Gefühlschaos platzen Hazels Schwester Emily und deren Frau Daria. Die beiden wollen eine Familie gründen, die Suche nach einem geeigneten Samenspender ist allerdings schwieriger als gedacht. Zwischen wildem Großstadtleben und schrägen Tinder-Dates müssen die vier ihr Leben und ihre Beziehungen untereinander völlig neu definieren.



Meine Meinung:


Angesprochen vom Klappentext und Cover habe ich total gerne nach diesem Buch gegriffen. Die ersten 100 Seiten habe ich die Geschichte von Hazel und Alfie auch echt gerne gelesen aber dann wendete sich das Blatt. Die erwartete leichte Lovestory, von der ich beim Anblick des Buches ausging blieb somit leider aus. Dabei verrät ja der Titel auch irgendwie schon, dass es kein Happy End geben wird…

Aber beginnen wir von vorne. Bei dem Buch handelt es sich um den Debütroman von Kate Brook. Ihren Schreibstil mochte ich auch auf Anhieb. Das Buch ist in der personalen Erzählperspektive geschrieben. Die Prise Humor die am Anfang mit reinspielt, lockert die Geschichte auf und ich habe sehr schnell in das Buch gefunden. Als dann Hazel’s Schwestern auftauchen, wird das ganze schon ein wenig turbulenter und die Geschichte um zwei Hauptprotagonisten reicher. Auch das war zunächst für mich kein Problem.

Rückblickend betrachtet muss ich sagen, dass man schon sehr viel über die Protagonist:innen erfährt und doch blieben sie für mich irgendwie blaß und unzugänglich. Vor allem die fehlende Kommunikation zwischen ihnen störte mich sehr, denn so viele Probleme hätten mit einfachen Gesprächen umgangen werden können. Dazu kamen dann weitere gesellschaftliche Thematiken, die jede für sich auf jeden Fall wichtig sind, in ihrer Gesamtheit machen sie die Geschichte dann aber einfach zu einer überladenen und oberflächlichen Erzählung ohne viel Tiefe. Das fand ich einfach sehr schade. Denn viele gute Ansätze waren definitiv vorhanden.

Fazit:
Am Ende blieb es für mich dann einfach ein nettes Buch für zwischendurch, welches leider durch zu viele Thematiken irgendwie versäumte die im Klappentext genannten Thematiken auf den Punkt zu bringen.



Freitag, 17. Februar 2023

Rezension zu "Das Alphabet der Liebe" von Hannah Doyle [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: HarperCollins

ISBN: 978-3-365-00076-2

Erschienen am: 22.11.2022

Seiten: 368


Einzelband 


Klappentext:


Das Alphabet der Liebe startet bei Alice und endet bei Zach. Als sie Zach das erste Mal zufällig bei einer Kunstausstellung begegnet, glaubt Alice schon lange nicht mehr an die große Liebe. Zach hingegen ist ein wahrer Romantiker, und er macht es sich zur Aufgabe, Alice von der Liebe zu überzeugen. Auch wenn dies das ganze Alphabet dauern sollte! Mit Dates von B wie Buchladen über N wie Netflix bis hin zu Z wie Zucchini will er Alice' Herz gewinnen ...


Meine Meinung:


Was passiert wenn eine „Zynikerin“ auf einen absoluten Romantiker trifft? Genau, man bekommt eine hinreißende Liebesgeschichte, durch welche man einfach nur so fliegt. Dabei helfen der humorvolle und bildhafte Schreibstil der Autorin sehr.

Alice und Zachs Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonist:en erzählt und so kann man sehr gut in die Gedanken und Gefühle der beiden abtauchen. Mit Alice richtig warm zu werden, dauerte bei mir eine Weile, dann jedoch mochte ich sie total gerne und konnte ihre Argumente, welche für sie gegen eine Beziehung sprachen absolut nachvollziehen.

Zach hingegen, hatte ich direkt ins Herz geschlossen. Seine aufgeschlossene und romantische Art mochte ich wirklich sehr. Seinen Ideen in punkto Dating nach ABC waren dabei kaum Grenzen gesetzt. Das jeder von ihnen abwechselnd die passenden Dates raussuchte und sie sich dabei somit besser kennenlernen konnten, hat mir besonders gut gefallen.

Hin und wieder hatte ich dann aber doch das Gefühl, dass einzelne Erzählstränge leider ins Leere verliefen, so gab es doch die ein oder anderen Bedenken auf beider Seiten, welche sich dann jedoch nach kurzer Zeit wieder erübrigt hatten, ohne dass sie genauer ausgeführt wurden. Da hätte mir etwas mehr Input, dieses Handeln nachvollziehen zu können, gut gefallen.

Fazit:
Für mich war es eine humorvolle Liebesgeschichte, eingebettet in eine gute Grundidee, welcher ein wenig mehr Ausführlichkeit gut getan hätte.

Donnerstag, 16. Februar 2023

Rezension zu "All I don't want for christmas" von Tonia Krüger

Erschienen bei: dtv

ISBN: 978-3-423-74084-5

Erschienen am: 21.09.2022

Seiten: 416


Love Songs in London 

1. All I don't want for christmas // 21.09.2022
2. Here comes my sun // 12.01.2023
3. Dancing on Sunshine // 15.06.2023


Klappentext:


Ungleicher als die junge Studentin Febe mit dem Shakespeare-Faible und der aufstrebende Spieleentwickler Liam kann man kaum sein. Doch weil Febe Weihnachten sonst nur mit ihrem Hund feiern würde und eine Prise Bares gut gebrauchen kann, willigt sie in ein ungewöhnliches Vorhaben ein: Sie begleitet Liam als Fake-Freundin zum alljährlichen Familienweihnachtsfest im noblen South Kensington. Das Ziel: Liams Exfreundin Charlotte eifersüchtig zu machen, die inzwischen mit seinem Bruder verlobt ist. Der Plan scheint aufzugehen, denn je mehr die Funken zwischen Liam und Febe sprühen, desto mehr scheint es Charlotte wieder zu ihm zu ziehen. Doch je näher Febe Liam kennenlernt, desto weniger will sie ihn wieder hergeben …


Meine Meinung:


Bei „All I don’t want for christmas“ handelt es sich um den Reihenauftakt zur Reihe „Love songs in London“ von Tonia Krüger. Es war für mich das erste Buch der Autorin und ich habe es als Hörbuch gehört. Die Geschichte an sich ist per se nichts neues und doch hat sie mir unheimlich gut gefallen. Das Weihnachtssetting kam mir persönlich leider etwas zu kurz. Der Schreibstil ist humor- sowie gefühlvoll und die eingestreuten Zitate von Shakespeare gaben dem Buch einen besonderen Charme.

Febe, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, hatte ich sofort ins Herz geschlossen. Zum einen hätte ich sie unheimlich gerne in den Arm genommen für ihren Verlust den sie gerade erst erlitten hatte, zum anderen weil sie doch meines Gefühlt nach oft mal als „Fußabtreter“ genutzt wird und das hat sie nunmal einfach nicht verdient, denn sie ist eine absolut gefühlvolle, hilfsbereite und authentische Protagonistin.

Mit Liam hingegen wurde ich erst nach und nach warm. Dann entwickelte sich dieser für den absoluten Snob gehaltener junger Mann aber zu jenem verletzten Jungen, der doch eigentlich gar nichts weiter möchte als Ehrlichkeit und die wahre Liebe zu erleben (oh ja mein Herz, er nahm es fortan einfach mit)

Dann gibt es da noch Charlotte, die konsequent keine Sympathie von mir erwarten konnte und Liams Oma, die ich für ihre Sprüche unglaublich gefeiert habe. Ich sag nur „Babymacherkleidchen“ 🤭 Auch die anderen Protagonisten mochte ich, spielten für mich allerdings eher eine untergeordnete Rolle.

Na neugierig, was es mit dem „Babymacherkleidchen“ auf sich hat? Dann müsst ihr das Buch unbedingt lesen.

Samstag, 11. Februar 2023

Rezension zu "Bleib bei mir Sam" von Dustin Theo

Erschienen bei: CBJ 

ISBN: 978-3-570-16650-5

Erschienen am: 09.11.2022

Seiten: 336


Einzelband


Klappentext:

Die siebzehnjährige Julie hat ihre Zukunft perfekt geplant - endlich raus aus dem kleinen Ort, mit ihrem Freund Sam in die Stadt ziehen und studieren, den Sommer in Japan verbringen. Aber dann stirbt Sam. Und alles ist anders. Julie ist am Boden zerstört, geht nicht zur Beerdigung, wirft weg, was sie von Sam besitzt, und versucht ihn zu vergessen. Doch als sie eine Notiz von Sam in ihrem alten Jahrbuch liest, kommt alles wieder hoch. Nur um seine Stimme zu hören, ruft sie Sams Handynummer an. Und Sam hebt ab ...


Meine Meinung:


Kurz nach seiner Veröffentlichung war dieses Buch ja schon total gehyped. Aus dem Grund, wollte ich es eigentlich auch eher erstmal nicht lesen, hab mich dann aber eben doch umentschieden. Zum Glück. 

Julie’s Geschichte hat mich mitgenommen auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Dabei konnte ich ihre Gedanken und Gefühle absolut nachvollziehen. Ja, sie macht es ihrer Familie und ihren Freunden gerade nicht einfach und manch einer mag denken wie „zickig“ ist die bitte. Aber Julie hat Sam verloren. Von heute auf morgen ist ihre große Liebe weg und kommt nicht mehr zurück. Allzu verständlich war es daher für mich, dass sie sich zurückzieht.

Dieses Buch zeigt, meiner Meinung nach, dass es verschiedene Arten zu Trauern gibt. Und das es kein „richtiges“ und kein „falsches“ Trauern gibt. Ich fand die Veranstaltungen welche Sam’s Cousine und auch andere Hinterbliebene und Freunde organisiert haben auch wunderschön, konnte aber auch Julie verstehen, welcher das alles zu viel war. Welche für sich allein und im Stillen trauern wollte.

Der gefühlvolle, aufwühlende und flüssige Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen und oft für Gänsehaut meinerseits gesorgt, verwirrt haben mich zunächst aber die Rückblicke, bei denen man ich mir als Leser eher erstmal wie „einfach reingeschmissen“ vorgekommen bin. Mit der Zeit wurde das dann aber auch klarer.

Fazit:
Ein emotionales und aufwühlendes Buch, welches ich unheimlich gerne gelesen habe.

Donnerstag, 26. Januar 2023

Rezension zu "Tagmond" von Anne Lück [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Knaur

ISBN: 978-3-426-52895-2

Erschienen am: 01.12.2022

Seiten: 384


Das St. Alex

1. Nachtleuchten // 01.08.2022
2. Tagmond // 01.12.2022
3. Abendstern // voraussichtlich 01.07.2023


Klappentext:


Tessa hat für alles im Leben einen Plan: Nach der Ausbildung zur Krankenschwester will sie neben der Arbeit im Berliner St.-Alex-Krankenhaus ein Studium absolvieren und dann im Management Karriere machen. Und irgendwann ihre Jugendliebe Martin heiraten.
Länger als unbedingt nötig auf der Kinderonkologie-Station des St.-Alex-Krankenhauses zu bleiben, gehört nicht zu Tessas Plan. Auch nicht, dass das Schicksal ihres zwölfjährigen Patienten Luca, der schon viel Schlimmes durchgemacht hat, sie so berührt. Und schon gar nicht Beck, der planlose Rettungsassistent mit dem großen Herzen.
Aber es läuft eben nicht alles im Leben nach Tessas Plan …


Meine Meinung:


Bei „Tagmond“ handelt es sich um den zweiten Band der New Adult Reihe zum Krankenhaus „Das St. Alex“. Die Bände können unabhängig voneinander gelesen werden. 

Tessa und Beck lernt man bereits im ersten Band der Reihe beiläufig kennen und ich habe mich sehr auf ihre Geschichte und besonders auf Beck, der es mir im ersten Teil schon angetan hatte gefreut. Nachdem ich bei Band 1 am Ende ein klein wenig enttäuscht war, weil ich mir etwas mehr Krankenhaus-Vibes gewünscht hatte, kam ich nun im zweiten Band voll auf meine Kosten und gemeinsam mit Tessa und Beck begleitet man den schwerkranken Luca, dessen Schicksal mir wirklich direkt ans Herz ging. Dabei zeigt sich Tessa von einer absoluten emphatischen und mit Bedacht handelnden Seite die absolut großartig fand. Auch ihr Verhalten Beck gegenüber fand ich zuckersüß. Anders sah es dann leider in ihrem Privatleben aus. Da hätte ich Tessa manchmal zu gerne genommen und geschüttelt und sie gefragt, warum sie denn nun so mit Martin umspringt. Der Love Interest in der Geschichte ist sicher für den ein oder anderen auch eine Situation die einen triggern kann. Ich persönlich hatte nun kein Problem damit, dennoch finde ich es wichtig darauf hinzuweisen. Trotz all der Schwierigkeiten zwischen Martin und Tessa, finde ich, hat die Autorin auch dies gut in die Geschichte integriert. Es wirkte auf mich zumindest absolut nachvollziehbar und zu keiner Zeit aufgesetzt. Dennoch konnte mich dieser Aspekt der Geschichte nicht ganz für sich begeistern.

Der Schreibstil von Anne Lück konnte mich aber wieder aufs neue begeistern und ich freue mich natürlich auch schon sehr auf den dritten Band der Reihe.

Fazit:
Endlich mehr Krankenhaus-Feeling, dafür eine Lovestory, die nicht ganz ohne ist. Dennoch mochte ich das Buch.

Unabhängig der Bewertung möchte ich anmerken, dass mich kurzzeitig zu Beginn des Buches gestört hat, dass die Berufsbezeichnungen Rettungssanitäter und Rettungsassistent so wild durcheinander geworfen wurden. Wenn man aus der Sparte kommt und sich mit den Unterschieden auskennt, so kann das schon mal den inneren Monk in einen hervorrufen :-( )


Dienstag, 10. Januar 2023

Rezension zu "Der kleine Laden zum Glück" von Jane Linfoot [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: HarperCollins

ISBN: 978-3-365-00099-1

Erschienen am: 22.11.2022

Seiten: 448


Einzelband


Klappentext:


Gemeinsam mit ihren Freundinnen Luce und Dida führt Izzy in einem ehemaligen Kino einen Laden, in dem keine Wünsche offenbleiben. Während Luce traumhafte Vintage-Brautkleider entwirft und Dida die köstlichsten Süßigkeiten Englands backt, lässt Izzy alte Gegenstände, die von ihren früheren Besitzern vergessen wurden, in neuem Glanz erstrahlen. Doch nicht jeder gönnt ihnen dieses Glück. Sie müssen kämpfen, um ihren Traum zu erhalten. Zeit für die Liebe bleibt Izzy dabei kaum, bis sie eines Tages Xander trifft. Die Begegnung und das Kribbeln zwischen ihnen gehen ihr plötzlich nicht mehr aus dem Kopf ...


Meine Meinung:


Schon seit vielen Jahren verfolge ich die Autorin Jane Linfoot und ihre wundervollen Bücher und habe bisher auch alle, bis auf ein Buch, von ihr gelesen.

Die Cover wirken auf mich immer wieder magisch und auch unabhängig davon ob es sich um eine Reihe handelt oder nicht, haben die Buchcover immer einen hohen Widererkennungswert.

Bei diesem Buch hatte mich vor allem der Klappentext angesprochen und ich musste direkt an die „Wedding Shop“ Buchreihe denken, welche ich vor einigen Jahren von Jane Linfoot gelesen und absolut geliebt habe.

Leider folgte dann aber sehr schnell die Ernüchterung, und das lag überhaupt nicht an der Autorin oder ihrem wie immer fabelhaften, bildhaften Schreibstil, sondern ganz allein an mir selbst. Ich musste für mich einfach feststellen, dass es mir aktuell immer schwerer fällt mich in Geschichten fallen zu lassen, welche direkt von mehreren Protagonist:innen handelt. Und so hab ich immer wieder Namen und Geschehnisse durcheinander gewürfelt und kam nur sehr schwer in die Handlung rein.

Die verschiedenen Charaktere waren allerdings alle absolut authentisch und ich liebte das starke Band ihrer Freundschaft welches sie verbindet und gemeinsam so vieles ertragen lässt. Auch das Setting selbst konnte mich abholen und die Orte weckten in mir eine absolute Sehnsucht nach Urlaub.

Rückblickend betrachtet, ist es sehr schade, dass ich so schwer in das Buch gefunden habe, denn die Geschichte ist wirklich toll und wie die drei Freundinnen gemeinsam um das alte Kino kämpfen hat mir gezeigt, wie viel man mit guten Freundinnen gemeinsam schaffen kann.

Fazit:
Ein Buch mit tollen Protagonisten und einem gemeinsamen Traum.

Sonntag, 8. Januar 2023

Rezension zu "Ein Wintertraum in London" von Joanna Bolouri [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Heyne

ISBN: 978-3-453-42547-7

Erschienen am: 14.09.2022

Seiten: 384


Einzelband


Klappentext:


Kurz vor den Feiertagen steht Anwalt Nick plötzlich ohne Job und ohne Freundin da. Während sich alle auf das Fest freuen, schlägt er sich als Weihnachtsmann verkleidet in einem Londoner Einkaufszentrum durch. Hier trifft er den 4-jährigen Alfie, der nur einen Wunsch hat: Seine Mutter Sarah soll endlich wieder glücklich sein. Also arrangiert Nick ein Date für sie mit seinem besten Freund. Die beiden verstehen sich gut. Doch je näher das Fest rückt, desto mehr spürt Nick, dass sein Herz für Sarah schlägt. Wird er Alfie seinen Weihnachtswunsch erfüllen können und dabei auch sein eigenes Glück finden, oder ist es dafür schon zu spät?


Meine Meinung:


Auf der Suche nach winterlichen Bücher für die bevorstehende Weihnachtszeit, hatte es mir dieses Cover absolut angetan. Im Nachhinein muss ich sagen nicht nur das Cover ist ein Highlight. Das ganze Buch ist so locker leicht und volle Humor, dass man förmlich durch die Seiten fliegen.

Im Buch treffen wir auf Nick, die Geschichte wird übrigens aus seiner Sicht erzählt, was mir persönlich schon sehr gut gefallen hat, da es doch eher die Seltenheit ist, dass ein Roman komplett aus der Sicht des männlichen Protagonisten erzählt wird. Nick, welcher gerade Job und dadurch auch seine Freundin verloren hat, bleibt nicht anderes übrig als einen Job als Weihnachtsmann in einem Londoner Kaufhaus anzunehmen und so nimmt die Geschichte seinen Lauf. Dabei war es schon etwas vorhersehbar, meines Empfindens nach. Dennoch hat mir die Entwicklung der Geschichte und vor allem von Nick als Protagonisten wahnsinnig gut gefallen. Die Freundschaft zwischen Nick und Matt erheiterte mich zunehmend und wie Nick sich um den kleinen Alfie und seine Mama Sarah kümmerte, fand ich einfach herzerwärmend und rührend.

Der Schreibstil der Autorin ist absolut angenehm und lässt einen abtauchen in ein wundervolles weihnachtliches Setting welches mir einmal mehr bewusst machte, dass London eine absolut traumhafte Stadt in der Winterzeit sein muss.

Fazit:
Ein wundervolles (Weihnachts-)Buch über wahre Freundschaften, zweite Chancen und die große Liebe.

Freitag, 6. Januar 2023

Rezension zu "Match on ice" von Allie Well [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Piper 

ISBN: 978-3-492-50643-4

Erschienen am: 06.01.2023

Seiten: 350


Einzelband 


Klappentext:


Die Rivalität zwischen der Uni-Eishockeymannschaft und ihrem Eiskunstlaufteam ist Romy ziemlich egal – bis sie deswegen in der Notaufnahme landet. Zu allem Übel muss sie nun auch noch von den Trainern angeordnete Übungsstunden mit Eishockey-Star Jack absitzen, um ihre Nervosität auf dem Eis wieder in den Griff zu bekommen. Zunächst wenig begeistert von dem erzwungenen Kontakt, finden Romy und Jack jedoch bald Gefallen an der Situation und aneinander. Doch nicht alle in ihrem Umfeld sind mit den neuen Schwerpunkten im Alltag der beiden einverstanden ...



Meine Meinung:


Bei „Match on ice“ handelt es sich um eine Sport-Romance, welche super gut in den Winter passt aber generell eigentlich zu jeder Zeit gelesen werden kann.

Ich kannte die Autorin bislang nicht, jedoch hat sie mich auf Anhieb mit ihrem flüssigen und bildhaften Schreibstil überzeugt.

Romy und Jack sind absolut wundervolle Charaktere die mit jeder Seite an Persönlichkeit zunehmen. Gerade Romy macht meiner Meinung nach eine wundervolle Entwicklung durch und wird vom eingeschüchterten Mädchen zur toughen Lady. Dies alles hätte sie sicher nicht ohne Jack geschafft, denn gerade seine sehr ruhige und ausgeglichene Art fordern Romy dazu auf, aus sich rauszukommen. Damit hat Jack auf jeden Fall auch mein Herz erobert. Gemeinsam ergeben die beiden ein wunderbares Paar, doch natürlich wäre das zu einfach und so bringt die Autorin mit Romys Ex-Freund und der Rivalität zwischen der Eishockey-Mannschaft und dem Eiskunstlauf-Team ordentlich Spannung in das Ganze.

Die Themen Eiskunstlauf und Eishockey wurden auch für absolute Laien sehr gut und verständlich rüber gebracht und obwohl ich keinen Bezug zu beiden Sportarten habe, hatte ich richtig Spaß daran, die Spiele der Eishockeymannschaft zu verfolgen.

Insgesamt bauen sich die Geschichte und die Entwicklung zwischen Romy und Jack sehr langsam auf, was mir persönlich wahnsinnig gut gefallen hat.

Fazit:
Ein wundervolles Buch über Rivalitäten, wahre Freundschaft und große Gefühle.