Montag, 26. Juni 2023

Rezension zu "A Place to Belong" von Lilly Lucas [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Knaur
ISBN: 978-3-426-52863-1
Erschienen am: 03.04.2023
Seiten: 336


Cherry-Hill-Reihe

1. A Place to Love // 02.05.2022
2. A Place to Grow // 01.09.2022
3. A Place to Belong // 03.04.2023
4. A Place to Stay // 01.08.2023


Klappentext:

Als die Journalistin Maggy Gardner auf Cherry Hill eintrifft, wird sie von den McCarthy-Schwestern mit offenen Armen empfangen: Sie soll für mehr Publicity für das neue Baumhaus-Hotel sorgen. Flynn, der die gemütlichen Baumhäuser auf der Farm entworfen hat, soll ihr gleich alles zeigen.
Obwohl Flynn Journalisten nicht ausstehen kann, beginnt es zwischen ihm und Maggy bald zu knistern. Ehe sie es sich versieht, fühlt sich Maggy auf Cherry Hill wie zu Hause. Wie soll sie Flynn und den McCarthy-Schwestern, die sie ins Herz geschlossen hat, jetzt noch die Wahrheit sagen: warum sie wirklich hergekommen ist …


Meine Meinung:

Bereits mit den ersten beiden Bänden der Cherry Hill Reihe konnte mich Lilly Lucas absolut überzeugen und so verliebte ich mich auch in diesem Band wieder in ihren faszinierend bildhaften Schreibstil, das wundervolle Setting und die bereits bekannten und neuen Protagonisten.

Auch wenn die ein oder andere Situation sicher vorhersehbar war und es wenige Überraschungs-momente gab, so hat mich auch der dritte Band rund um die Farm und ihre Bewohner wieder vollkommen abholen und für sich gewinnen können. Maggy, als Hauptprotagonistin hat es mir natürlich besonders angetan. So viele Momente, in denen ich ihr Zweifel und Sorgen durchaus nachvollziehen konnte und doch auch ihre Stärke bewunderte. Und auch die kleine Chaosqueen in ihr ließ mich schmunzeln.

Auch wenn Flynn sich eher als der „unnahbare“ gab, so hatte er mich doch auf Anhieb auch für sich gewinnen können. Die Entwicklung zwischen Maggy und Flynn konnte mich komplett für sich einnehmen und hat mich davon träumen lassen.

Lilly Lucas hat es wieder (einmal) geschafft mich komplett in eine Geschichte abtauchen zu lassen, welche für mich noch viel mehr Seiten hätte haben können, da diese Bücher einfach absolute Wohlfühlatmosphäre verströmen.

 

Dienstag, 20. Juni 2023

Rezension zu "Alles auf Sommer" von Nele Blohm [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Kampenwand
ISBN: 978-3-9866000-9-9
Erschienen am: 20.06.2023
Seiten: 268


Liebe auf Föhr

1. Die Liebe will Meer // 28.03.2023
2. Alles auf Sommer // 20.06.2023
3. Weihnachtszauber auf Föhr // voraussichtlich 28.09.2023


Klappentext:

Allein zur Hochzeit ihrer besten Freundin Meike auf der Nordseeinsel Föhr fahren – eine absolute Horrorvorstellung für Fritzy, die sich gerade erst von ihrem Freund getrennt hat. Als sie im Zug nach Föhr Fluggast 1A wiedertrifft, der sie in ihrem Jobals Stewardess seit einigen Monaten immer wieder mit seinen Extrawünschen und kleinen Späßen an den Rand des Wahnsinns bringt, scheint es Schicksal zu sein. Obwohl er sie so oft genervt hat, spürt Fritzy, wie gut ihr diese kleine Ablenkung tut, und sie verbringen auf der Insel viel Zeit miteinander. Fritzy, die dem Ganzen keine weitere Bedeutung beimisst, ertappt sich dabei, wie sie sich immer mehr zu Fiete hingezogen fühlt. Leidenschaft und dieses Kribbeln im Bauch waren für ihren Aufenthalt eigentlich nicht eingeplant …


Meine Meinung:

„Alles auf Sommer“ ist der zweite Band zur „Liebe auf Föhr“ Reihe aus der Feder von Nele Blohm. Bereits mit dem ersten Buch hatte mich die Autorin begeistern können und diese Begeisterung hielt auch im zweiten Band nun an. Der Schreibstil ist wie auch schon im ersten Band flüssig und sehr bildlich und hat mich direkt wieder für sich einnehmen können.

Fritzy, welche zu ihrer besten Freundin Meike (Hauptprotagonistin aus Band 1) nach Föhr reist, ist eine herzliche, aufrichtige und doch auch zweifelnde Protagonistin, welche ich direkt in mein Herz geschlossen habe.

Fiete hingegen hätte ich zunächst eher gerne auf den Mond geschossen, nach und nach konnte er aber dennoch mein Herz erweichen und ein Stück davon für sich gewinnen.

Ingesamt bietet dieses Buch so tolle Lesestunden, da es einfach um viel mehr als nur die Geschichte von Fritzy und Fiete geht. So trifft man natürlich Meike und ihren Verlobten Henning wieder, aber auch Opa Paul und seine nun ehemalige Nachbarin Oma Käthe.

Diese Geschichte ist so viel mehr als nur eine simple Lovestory. Humor und ein wenig Spannung runden es komplett ab.

Fazit:
Eine Geschichte über zweite Chancen, Freundschaften und unverhoffte Neuanfänge.


 

Freitag, 9. Juni 2023

Rezension zu "Weil die Zukunft uns gehört" von Ilona Einwohlt [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: HarperCollins
ISBN: 978-3-365-00071-7
Erschienen am: 22.11.2022
Seiten: 272



Einzelband



Klappentext:

Süddeutschland, 1919: Als Toni in der Stadt ankommt, ist sie voller Hoffnung, voller Tatendrang und voller Träume. Toni hat ein Ziel – sie möchte Medizin an der Universität studieren und Ärztin werden. Schnell freundet sie sich mit anderen Frauen an, die ebenfalls nach Wissen und Bildung streben. Doch nicht jeder ist mit ihrer Anwesenheit an der Hochschule einverstanden. Anfeindungen, Spott und Hohn gehören zur Tagesordnung. Schaffen die jungen Frauen es, ihre Träume zu verwirklichen?


Meine Meinung:

Auf Grund des Klappentextes wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und war total gespannt auf dieses Buch. Leider musste ich dann recht schnell feststellen, dass die Geschichte in eine ganz andere Richtung ging als ich es eben durch jenen Klappentext erwartet habe.

Das Buch ist mit unter dreihundert Seiten eher kurzweilig und ließ sich durch den bildhaften und gut verständlichen Schreibstil der Autorin auch gut lesen. Mir persönlich fehlte jedoch einfach die Tiefe. Zeitweise hatte ich das Gefühl wesentliche Dinge verpasst zu haben, weil die Handlungsstränge für mich persönlich einfach ins Leere verliefen oder zwar in der Kommunikation der Frauen erörtert wurden, ich mich als Leser in dem Moment aber nicht mitgezogen fühlte, weil man zwar lesen konnte, dass die Frauen miteinander kommunizierten aber eben nicht über was sie kommunizierten. Die Thematiken in dem Buch waren durchaus nachvollziehbar und machten die nicht vorhandenen Rechte der Frauen und die Rolle der Frau in den 1920er Jahren deutlich, was per se auch ein wirklich wichtiges Thema ist. Ich hatte jedoch, an dieser Stelle muss ich nochmal Bezug auf den Klappentext nehmen, erwartet wesentlich mehr und intensiver am Studentenleben der Protagonistin teilzunehmen. Das Studium wurde in der Geschichte dann aber gefühlt eher zur Nebensache.

Ich habe das Buch schließlich bis zum Ende gelesen und mich auch wirklich unterhalten gefühlt, dennoch blieb in mir einfach die Enttäuschung über meine nicht erfüllte Erwartung an das Buch, so dass es mir dann auch schwer fiel eine wirkliche Verbindung zu den Protagonisten aufzubauen. Eine wirkliche Bewertung des Buches fällt mir daher schwer, da ich mir durchaus darüber bewusst bin, dass ich mir beim Lesen durch meine Erwartungshaltung selbst im Weg stand.

Samstag, 3. Juni 2023

Rezension zu "Mr. Wrong Number" von Lynn Painter

Erschienen bei: Goldmann
ISBN: 978-3-442-49386-9
Erschienen am: 20.04.2023
Seiten: 368


Einzelband



Klappentext:

Olivia war schon immer ein Pechvogel. Doch als sie die Liebesbriefe ihres Exfreundes verbrennt und dabei ein ganzes Gebäude abfackelt, sitzt sie richtig in der Klemme. Liv muss bei ihrem Bruder einziehen, der mit dem Schrecken ihrer Kindheit zusammenwohnt, seinem besten Freund Colin. Inzwischen ein erfolgreicher Geschäftsmann ist Colin noch arroganter als früher, aber leider auch richtig heiß. Ablenkung von ihrem Gefühlschaos findet Olivia durch die SMS eines Unbekannten, die versehentlich auf ihrem Handy landen. Die sexy Nachrichten von Mr Wrong Number lassen ihre Knie weich werden. Und auch Mr Wrong Number findet die gewitzte Unbekannte unwiderstehlich. Bis er begreift, dass sie die kleine, nervige Schwester seines Mitbewohners ist …



Meine Meinung:

Dieses Buch unterliegt dem typischen, das Cover sieht mega aus, es hat einen Buchschnitt, ich muss es haben und so ist das Buch direkt zum Erscheinungstermin bei mir eingezogen und ich habe alles andere stehen und liegen lassen um in die Geschichte von Liv und Colin einzutauchen.

Dabei habe ich so oft so herzlich gelacht.

Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und lies sich sehr gut lesen. Geschrieben ist das Buch aus den Perspektiven der beiden Protagonisten, was ich persönlich meist bevorzuge, da man somit beide sehr gut kennenlernen kann und die Gedankengänge beider verfolgen kann.

Liv und Colin könnten unterschiedlicher nicht sein und genau das zeichnet die beiden für mich aus. Während Liv eben die chaotische Frohnatur ist, steht Colin mit beiden Beinen fest im Leben. Das sorgt für Spannung, nicht nur bei den Protagonisten sondern auch bei mir als Leser und so konnte ich das Buch immer nur schweren Herzens beiseite legen.

Ja, die Geschichte und die Persönlichkeiten sind überspitzt und nichts passt hier besser als der Spruch „Chaos trifft auf Perfektion“. Doch genau dies zeichnet eine gute RomCom für mich aus. Ein wenig ernüchtert war ich, wie schnell Colin dahinter kam wem er als „Mr Wrong Number“ denn die Nachrichten schickt, da dies ja aber aus dem Klappentext schon hervorging, war es ohnehin schon klar.

Von meiner Seite aus gibt es hier definitiv eine Leseempfehlung und ich bin gespannt mit welchen Büchern die Autorin mich in Zukunft noch begeistern wird.

Mittwoch, 17. Mai 2023

Rezension zu "Ein Monat und für immer" von Suzanne Ewart [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Harper Collins
ISBN: 978-3-365-00095-3
Erschienen am: 24.01.2023
Seiten: 384


Einzelband



Klappentext:

Jess kümmert sich liebevoll um ihre Mutter, die an der Erbkrankheit Huntington leidet. Weil auch sie daran erkranken wird, hält Jess die Menschen um sich herum auf Abstand. Sie willsich nicht verlieben, da sie niemandem diesen Schmerz zumuten möchte, den sie selbst jeden Tag spürt, wenn ihre Mutter immer ein Stück mehr verschwindet. Doch dann trifft sie den attraktiven Alec – und als sie ihm erklärt, warum sie nicht zusammen sein können, überrascht er sie mit einem Vorschlag: Sie soll für den Moment leben und einen Monat lang mit ihm ausgehen. Während der gemeinsamen Zeit kommt Jess ihm immer näher und bricht ihre eigene Regel. Sie weiß, dass sie es beenden muss. Es ist besser, Alec jetzt das Herz zu brechen als später, oder?


Meine Meinung:

Schon dem Klappentext kann man entnehmen, dass dieses Buch besonders emotional werden könnte und ja das kann ich nur bestätigen. Dieses Buch ist wahrlich keine leichte Kost doch Suzanne Ewart schafft es mit ihrem sehr flüßigen und einfühlsamen Schreibstil den Leser mit auf diese emotionale Achterbahnfahrt zu nehmen, welche auch immer wieder Hoffnung und Mut durchschimmern lässt. Ich bin wahrlich durch die Seiten geflogen und wollte einfach immer wissen wie es weitergeht. Dabei hat mich vor allem das Ende sehr überrascht und zwar auf positive Weise.

Jess, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, war für mich eine unglaublich starke und authentische Protagonistin. Ihre Gefühle und Gedanken konnte ich zweifelsfrei nachvollziehen und doch hatte ich manchmal das Gefühl ihr nun mal in den Hintern treten zu müssen, weil sie sich so oft selbst im Weg stand. Das in den Hintern treten hat Alec dann für mich getan und zwar auf so eine großartige gefühlvolle Art, dass man diesen Mann einfach lieben muss. Die Entwicklung zwischen den beiden hat mein Herz in Sturm erobert.

In meinen Augen hat dieses Buch all die Aspekte die es für ein emotionales Lesevergnügen braucht und hat definitiv viel mehr Aufmerksamkeit verdient.

Mittwoch, 10. Mai 2023

Rezension zu "Kinder des Aufbruchs" von Claire Winter [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Diana

ISBN: 978-3-453-29266-6

Erschienen am: 02.11.2022

Seiten: 560


Folgeband zu "Kinder ihrer Zeit"


Klappentext:


Sechs Jahre nach dem Mauerbau lernt die erfolgreiche Dolmetscherin Emma in West-Berlin die aus dem Ostteil der Stadt geflohene Sängerin Irma Assmann kennen. Als sie ihrer Zwillingsschwester Alice davon erzählt, reagiert diese beunruhigt. Alice schreibt als Journalistin über die Studentenbewegung und steht in Kontakt mit verschiedenen Fluchthilfe-Organisationen. Ist Irma mit ihren ehemaligen Beziehungen zum KGB als Informantin im Westen? Oder sind die Schwestern und deren Männer Julius und Max durch ihre Verbindungen zur DDR zu Zielscheiben geworden? Kurz darauf wird die Sängerin ermordet, und die vier geraten inmitten der Studentenunruhen zwischen die Fronten der Geheimdienste.


Meine Meinung:


Durch Zufall bin ich auf die Fortsetzung zu „Kinder ihrer Zeit“ gestoßen, welchen ich seinerzeit total gerne gelesen habe und so was ich sehr gespannt darauf, wie die Geschichte um die zwei Schwestern Emma und Alice weitergeht.

Der Schreibstil von Claire Winter hat mich auch in diesem Buch wieder von sich überzeugen können. Dennoch fühlte ich mich zeitweise ein wenig verloren in diesem Buch. Es gab so viele Geschehnisse und Ereignisse, welche alle für sich meines Erachtens nach sehr wichtig sind für die deutsche Geschichte, dennoch führte dies in meinem Kopf zeitweise zu einer gewissen Überforderung alles so genau „auf die Kette zu bekommen“. Auch wenn ich mittlerweile schon viele historische Romane gelesen habe und da vor allem Deutsch-Deutsche Geschichte bevorzuge, so hat es dieses Buch geschafft mir wieder Dinge nahe zu bringen, die ich zuvor noch nicht wusste, hier beispielsweise wie viele über die Kanalisation aus dem Osten in den Westen geflohen sind, da es nun einfach mal nicht so einfach ist unterirdisch auch eine Mauer zu erichten. Am Ende jedoch muss ich sagen, dass jeder dieser Handlungsstränge am Ende ein Großes und Ganzes ergab und je weiter ich in dem Buch voran kam umso mehr stellte sich eine Sogwirkung ein. Dafür sorgten auch die recht kurz gehaltenen Kapitel, welche einen einfach nahezu dazu einluden immer weiter zu lesen, ganz nach dem Motto „ach ein Kapitel geht noch“.

Ich hatte die beiden Schwestern schon im ersten Band sehr in mein Herz geschlossen und hatte ein wenig das Gefühl auf alte Bekannte zu treffen. Sie sind so authentische und warmherzige Protagonisten, die sich mit sehr viel Geduld und Herzblut für ihre Mitmenschen einsetzen und denen man deutlich anmerkt, dass sie Ungerechtigkeit nicht ertragen können. Doch auch die Unterschiede zwischen den beiden Schwestern machen beide für mich interessant.

Claire Winter versteht es einfach wahre Begebenheiten mit Fiktion zu umstricken und daraus eine so spannende Geschichte zu machen, welche einen so schnell nicht los lässt. Dabei erklärt die Autorin auch im Nachgang noch welche Begebenheiten auf wahren Tatsachen beruhen.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und den Hinweis, dass die Bücher per se auch unabhängig voneinander gelesen werden können um aber das Große und Ganze der beiden Schwestern kennenzulernen, würde ich schon beim ersten Band anfangen.

Donnerstag, 4. Mai 2023

Rezension zu "Mein Herz ist vom Umtausch ausgeschlossen" von Sophia Money-Coutts [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Penguin

ISBN: 978-3-328-10916-7

Erschienen am: 15.02.2023

Seiten: 544


Einzelband



Klappentext:


Nell ist mit ihrem Leben absolut zufrieden. Oder zumindest sagt sie sich das so. Sie ist froh um ihren Job als erfolgreiche Scheidungsanwältin, auch wenn sie sich tagtäglich mit superreichen und ziemlich exzentrischen Klienten herumschlagen muss. Und sie mag ihre Wohnung in London, wo sie mit ihrem netten (wenn auch ein bisschen langweiligen) Freund Gus lebt – mit dem sie einmal die Woche ganz vernünftigen Sex hat. OK, manchmal auch zweimal die Woche. Nell ist definitiv nicht im Alltagstrott gefangen!

Doch als sie durch einen Zufall Arthur wiedersieht, den adligen Sohn eines Lords und ihre allererste große Liebe, die ihr vor fünfzehn Jahren das Herz brach, da geht in Nells Leben plötzlich alles drunter und drüber. Ein lang vergessenes Kribbeln macht sich in ihrer Bauchgegend breit, und was vorher so perfekt schien, scheint jetzt nicht mehr ganz so perfekt. Hat sie sich die ganzen Jahre über etwas vorgemacht? Und kann man seine erste Liebe überhaupt jemals vergessen?


Meine Meinung:


Sophia Money-Coutts gehört für mich zu den Königinnen der Rom-Com Schreiberinnen und so war natürlich klar, dass ich ihr neuestes Werk lesen werde.

Auch mit diesem Buch, hat mich die Autorin wieder von sich überzeugt. Ihr Schreibstil ist flüssig und so humorvoll, dass ich förmlich durch die Seiten geflogen bin. Ich liebte einfach alles, angefangen von den Protagonisten bis hin zum Setting. Dabei beschrieb die Autorin das Setting so transparent, dass ich das Gefühl hatte mitten drin zu sein.

Nell aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, hat sich direkt in mein Herz geschlichen und wie sie in der Geschichte Schritt für Schritt zu sich selbst zurückfindet, lies mein Leserherz einfach höher schlagen. Ich erwischte mich immer wieder dabei, dass Nells Gedanken auch zu meinen eigenen wurden und wenn man ehrlich ist, begleiten einen doch schon hin und wieder Fragen zur ersten großen (vergangenen) Liebe und gerade dies machte Nell für mich unglaublich greifbar.

Obwohl das Buch die ein oder andere Länge aufweist, die es meiner Meinung nach nicht benötigt hätte, konnte mich die Idee und die Umsetzung der Geschichte vollauf überzeugen und daher empfehle ich das Buch sehr gerne weiter.

Mittwoch, 3. Mai 2023

Rezension zu "Sturmtage" von Corina Bomann [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Penguin

ISBN: 978-3-328-60234-7

Erschienen am: 28.12.2022

Seiten: 624


Die Waldfriede-Saga

1. Sternstunde // 27.12.2021

2. Leuchtfeuer // 27.06.2022

3. Sturmtage // 28.12.2022

4. Wunderzeit // 12.07.2023




Klappentext:


Berlin-Zehlendorf, 1939. Mit Kriegsbeginn müssen die Schwestern und Ärzte im Krankenhaus Waldfriede geschlossen zusammenstehen. Doch der jungen selbstbewussten Assistenzärztin Helene fällt es schwer, den Frieden im Haus zu wahren: Immer wieder gerät sie mit dem Chefchirurgen, einem überzeugten NSDAP-Mitglied, aneinander. Trost findet sie auf Spaziergängen in den Parkanlagen der Klinik – und bei dem sympathischen Gärtner Timo. Aus ihrer anfänglichen Freundschaft entwickelt sich schnell ein inniges Verhältnis, bis Timo überraschend zum Wehrdienst eingezogen wird. Als Helene bemerkt, dass auch ein anderer Mann Gefühle für sie entwickelt, muss sie ihr Herz ergründen, doch dieses ist erfüllt von Sorge – denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Bomben über Berlin und dem Waldfriede fallen werden.



Meine Meinung:


Es geht zurück ins Waldfriede. Ich habe die ersten beiden Bände bereits sehr gerne gelesen und mich somit sehr auf die Fortsetzung gefreut. Bei „Sturmtage“ handelt es sich um den dritten Teil der Waldfriede-Sage. Die Bücher können prinzipiell unabhängig voneinander gelesen werden, allerdings ist die Geschichte fortlaufend und daher ist meine Empfehlung sie eher der Reihe nach zu lesen.

Bereits in den ersten beiden Bänden war ich erstaunt wie gut recherchiert und detailreich diese Geschichten sind und das setzt sich auch in diesem Band fort. Dabei ist der Schreibstil nach wie vor leicht verständlich und lässt sich flüssig lesen. Allerdings fiel mir in diesem Band das erste Mal bewusst auf, dass die Geschichte, gerade zum Ende hin, immer größere Zeitsprünge macht. Mich persönlich hat das nun nicht gestört, da das Buch mit über 600 Seiten doch sehr umfangreich ist.

In „Sturmtage“ trifft man zum ersten Mal auf die junge Ärztin Helene und somit auf eine unheimlich starke Protagonistin welche mit allen Mitteln die ihr zur Verfügung stehen für sich und ihre Patient*innen einsteht und es dabei auch nicht scheut, ihre Meinung kundzutun. Gar nicht so ungefährlich in der damaligen Zeit und so durchlebt man mit Helene eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle in einer Welt in der einfach nichts sicher ist.

Zeitgleich trifft man aber auch auf viele bereits bekannte Gesichter in der Geschichte und die haben es nicht nur mit der Angst vor dem Krieg sondern auch mit sehr persönlichen Schicksalsschlägen zu tun, welche mich direkt haben mitleiden lassen. Es fühlte sich ein wenig an wie nach Hause kommen, nachdem man viele der Protagonisten schon in den ersten beiden Bänden kennengelernt und begleitet hat.

Die Geschichte hat mich erneut an sich gefesselt und mir Schauer über den Rücken gejagt, zeitgleich aber auch im Rahmen einer wundervollen Liebesgeschichte mitfiebern lassen. Das Ende empfand ich dann jedoch leider als etwas zu kurz geraten. Meine Neugier auf Band 4 ist dennoch geweckt.

Mittwoch, 26. April 2023

Rezension zu "Der Traum vom Leben" von Katharina Fuchs [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Droemer

ISBN: 978-3-426-28394-3

Erschienen am: 01.03.2023

Seiten: 464


Einzelband



Klappentext:


Zu groß, zu dünn und zu blass ist die junge Luise für die Jungs in der norddeutschen Provinz – da verliebt sie sich in Nils, den Sohn des Großbauern mit den strahlenden Augen. Doch die Tochter des ärmsten Bauern weit und breit ist für seine Eltern nicht standesgemäß. Ein Star-Friseur öffnet ihr die Türen, sie ergreift die Chance – und findet sich als Model auf den glamourösen Pariser Laufstegen wieder. Denn die 90er sind das Zeitalter der Supermodels. In der ganzen Stadt schießen aufstrebende Modelabels wie Pilze aus dem Boden, die Nachtclubs feiern legendäre Partys. Zwischen Modeglamour und dem schillernden Pariser Nachtleben tut sich für Luise eine eindrucksvolle Welt auf ... Das verrückte Paris der Neunzigerjahre will aus dem schüchternen friesischen Mädchen einen Star auf dem Catwalk machen. Doch wie hoch ist der Preis? Luise muss eine Entscheidung treffen …


Meine Meinung:


„Der Traum vom Leben“ war für mich das erste Buch der Autorin, von der ich zuvor aber schon sehr viel positives gehört habe. Ich bin dennoch ohne große Erwartungen an das Buch gegangen. 

Das Setting von Norddeutschland hat mir außerordentlich gut gefallen. Die Geschichte startet im Jahr 1992 und doch hatte ich eher das Gefühl mich gemeinsam mit den Protagonisten in der frühen Nachkriegszeit zu befinden. Luises ganze Art hatte ich sehr schnell in mein Herz geschlossen und ich liebte es in ihre unterschiedlichen „Welten“ einzutauchen in der sie zum einen das schüchterne Mädchen vom Land ist und ihre Eltern tatkräftig auf dem heimischen Hof unterstützt und dennoch als gelernte Friseurin ihre Kundinnen dazu ermutig neue Haarschnitte auszuprobieren. Ihre Art ist für mich absolut authentisch gewesen und so blieb sie trotz ihrer Entdeckung als Model mit beiden Beinen am Boden. Dass sie dabei aber auch Niederlagen verkraften musste, machte die Geschichte für mich greifbar und realistisch.

Der Schreibstil war im großen und ganzen flüssig, dennoch hatte ich zu Beginn einfach meine Probleme damit, vor allem dann wenn die die Familie von Luise sich auf plattdeutsch unterhielt. Prinzipiell mag ich Dialekte in einer Geschichte sehr gerne, gerade wenn sie so gut zur Geschichte passen wie in diesem Buch. Mit Plattdeutsch hatte ich dann aber doch echt meine Schwierigkeiten. Manche Dinge wurden zwar nochmal übersetzt manche aber auch nicht und ich wurde leider einfach nicht warm damit.

Rückblickend muss ich sagen, dass ich die Dynamik der Geschichte und wie Luise sich vom „grauen Mäuschen“ zur „Frau von Welt“ entwickelt sehr mochte, aber auch gemerkt habe, dass die Thematik der Modebranche nicht meins ist und ich nur schwer Zugang zu dieser Welt gefunden habe.

Freitag, 21. April 2023

Rezension zu "Feldpost" von Mechtild Borrmann [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Droemer

EAN: 9783426444474

Erschienen am: 02.11.2022

Seiten: 352 (Printausgabe)


Einzelband



Klappentext:


»Adele ist verschwunden.« Mehr mag die Fremde nicht sagen, die sich in einem Café einfach so an den Tisch der Anwältin Cara setzt – und kurz darauf ebenfalls spurlos verschwindet. Zurück bleibt lediglich ihre Handtasche. Neben anrührenden Feldpost-Briefen aus dem 2. Weltkrieg, die von einer großen Liebe zeugen, findet Cara darin auch Unterlagen über den Verkauf einer Villa in Kassel zu einem symbolischen Preis.
Doch was hat das alles mit ihr zu tun? Und weshalb wurde die Villa – anders als vereinbart – nie an ihre rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben?
Caras Recherchen decken nicht nur die tragische Geschichte einer großen, verbotenen Liebe auf, sondern auch die Schuld einer Liebenden und einen bitteren Verrat.


Meine Meinung:


Für mich war dies das erste Buch der Autorin, ich hatte im Vorfeld schon viel gutes über das Buch gehört, und da ich ein Fan historischer Romane bin, wollte ich es dann natürlich gerne selbst lesen.

Das Cover gefällt mir farblich sehr gut und passt meiner Meinung nach hervorragend zu dem Titel.

Der Schreibstil ist gut verständlich. Die Geschichte spielt auf zwei Handlungsebenen und ich brauchte einen Moment um somit in die Geschichte reinzukommen. Letztlich bringt die Vergangenheit, welche in dem Buch behandelt wird erst die Komplexität der Geschichte ans Licht, welche bis in die Gegenwart reicht. Dabei waren mir nicht alle Protagonisten sympathisch. Dennoch war die Geschichte für mich absolut authentisch und zauberte mir den ein oder anderen Gänsehautmoment auf die Haut. Dass diese Geschichte auf eine wahre Begebenheit beruht, machte das Ganze für mich nochmal begreiflicher, wie schwer es unsere Vorfahren in dieser Zeit hatten, gerade wenn sie sich nicht dem System anschlossen.

Ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen. Letztlich hat mir aber irgendwie noch das gewisse Etwas gefehlt, weshalb ich dieses Buch nur eingeschränkt weiterempfehlen kann.

Mittwoch, 19. April 2023

Rezension zu "Das Leuchten deiner Worte" von Eliza Hart

Erschienen bei: Piper 

ISBN: 978-3-492-50569-7

Erschienen am: 28.04.2022

Seiten: 432 


Einzelband



Klappentext:


Lorenzo studiert Medizin und absolviert ein Praktikum in einem Krankenhaus. Dort soll er sich auch um Jules kümmern, die nach einem Selbstmordversuch im künstlichen Koma liegt. Jeden Tag schaut er bei ihr vorbei, kontrolliert ihre Werte – und liest in ihrem Tagebuch. Obwohl er weiß, dass er es nicht tun sollte, schreibt Lorenzo eigene Notizen in das tiefgründige Tagebuch des Mädchens, das ihn mehr und mehr fasziniert …


Meine Meinung:


Bei diesem Buch wurde ich wieder mal vom Cover magisch angezogen. Die Farben passen meines Erachtens so toll zueinander und bilden ein gelungenes Gesamtkonzept. Auch der Klappentext hat mir gut gefallen, dass mir das Buch dann allerdings so sehr das Herz brechen würde, hatte ich nicht gedacht.

Der Schreibstil ist flüssig und hat mir sehr gut gefallen, auf Grund der Schwere der Thematik, die dieses Buch beinhaltet (hier unbedingt die TW beachten!), musste ich das Buch dennoch öfter mal beiseite legen, einfach um das gerade gelesene erstmal zu verarbeiten.

Die Geschichte an sich lässt sich in zwei Teile einteilen, zunächst einmal die Sicht von Lorenzo. Und später dann aus der Perspektive von Jules. Die Tatsache, dass Lorenzo Jules Tagebuch liest, fand ich schon erstmal befremdlich, so jedoch lernt man auch die verletzliche und emotionale Art von Jules kennen, in dem man gemeinsam mit Lorenzo eben durch ihr Tagebuch blättert. Nichts offenbart mehr von einer Person, als ihre Gedanken. Ich möchte, das was Lorenzo da nun getan hat nicht als gut heißen, dennoch konnte ich seine Gedanken, die er sich machte als er von Jules Geschichte erfuhr sehr gut nachvollziehen. Generell mochte ich Lorenzo sehr gerne und hatte ihn schnell ins Herz geschlossen. Jules welche man zunächst nur durch ihr Tagebuch und später dann als Person kennenlernt, hat mein Herz ebenso im Sturm erobert und es gab so viele Momente, wo ich sie gerne in den Arm genommen und getröstet hätte.

Mit fortschreiten der Geschichte wurde sie dann auch leichter und ich musste das Buch nicht mehr ganz so oft weglegen um Luft zu holen. Doch dann kam das Ende und das hat es in sich. Damit habe ich einfach so gar nicht gerechnet und allein deswegen, wird dieses Buch noch lange in meiner Erinnerung bleiben.

Fazit:
Ein wundervoller Roman mit sehr viel Tiefe und sehr wichtigen Themen, die einen zum nachdenken bringen und aufzeigen, welche Themen in unserer Gesellschaft immer noch totgeschwiegen werden obwohl man über sie reden sollte.

Sonntag, 9. April 2023

Rezension zu "The way we melt" von Nena Tramountani [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Penguin

ISBN: 978-3-328-10855-9

Erschienen am: 22.02.2023

Seiten: 448



Hungry Hearts

1. The Way I Break // 14.06.2022

2. The Way You Crumble // 14.09.2022

3. The Way We Melt // 22.02.2023




Klappentext:


Ihre Gefühle hält Darcy seit Jahren unter Verschluss. Niemand weiß, wie hart das letzte Jahr für die junge Köchin im Sternerestaurant Prisma war. Wie weh es tat, als Nicolas, der älteste Sohn der Restaurantbesitzer, seine Heimat Goldbridge auf der Suche nach Freiheit verließ. Wie besonders ihre Verbindung war. Als Nic auf einmal wiederauftaucht und ganz selbstverständlich ein Foodstyling-Projekt initiiert, kann Darcy ihre Wut kaum im Zaum halten. Da sie für ihre kreative Ader bekannt ist, fällt ausgerechnet ihr die Aufgabe zu, die feinen Gerichte für Nics Fotos in Szene zu setzen. Mit Genugtuung bemerkt sie, dass er ohne sie aufgeschmissen ist – aber auch, wie hervorragend sie sich immer noch ergänzen. Darcy fühlt sich nicht nur von Nic verraten, der sie im Stich ließ – sondern auch von ihren Gefühlen, die plötzlich in ungeahnter Intensität aufflammen …


Meine Meinung:


Bei „The Way We Melt“ handelt es sich um den finalen Band der Hungry Hearts Reihe. Obwohl ich mit den ersten beiden Bänden schon so meine Probleme hatte wollte ich dennoch gerne den letzten Band lesen, denn ich mag den Schreibstil von Nena Tramountani wirklich sehr gerne und die Soho Love Reihe habe ich total geliebt. Doch auch der dritte Band dieser Reihe konnte mich leider nicht begeistern und so kam ich beim lesen eher nur schleppend voran.

Darcy kannte man bereits aus den ersten beiden Bänden als beste Freundin von Julian und in den beiden Bänden zuvor mochte ich sie auch sehr gerne. Mir hat es total gut gefallen nun auch ihre Denkweise und Gefühle erleben zu können. Nic hingegen tauchte auf, war da und ja… ich konnte irgendwie so gar keine Verbindung zu ihm aufbauen obwohl ich es wirklich gerne wollte.

Einige Dialoge konnten mich dann ganz gut abholen und dennoch hatte ich immer das Gefühl, da ist so viel ungesagtes, als ob einfach ein Puzzleteil verschwunden wäre was die Verbindung bildet.

Gefreut habe ich mich aber auch den anderen Protagonisten aus den vorherigen Bänden wieder zu begegnen und sie noch ein Stück weit weiter auf ihrem Weg begleiten zu können. Auch das Restaurant war für mich wieder ein Platz, den ich zu gerne mal persönlich sehen wollen würde.

Für mich persönlich war diese Reihe leider eher nichts, aber ich bin mir sicher, dass es ganz viele gibt, denen die Bücher sehr gut gefallen.

Freitag, 24. März 2023

Rezension zu "Morddurst" von Frederic Hecker [Werbung/Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Blanvalet

ISBN: 978-3-7341-1132-7

Erschienen am: 22.02.2023

Seiten: 624


Fuchs & Schuhmann

1. Totenblass // 16.03.2020

2. Rachekult // 15.02.2021

3. Morddurst // 22.03.2023


Klappentext:


Frankfurt am Main: Einem inhaftierten Serienmörder gelingt die spektakuläre Flucht aus dem Hochsicherheitstrakt. Von Kriminalhauptkommissar Joachim Fuchs und der Fallanalystin Lara Schuhmann gejagt, zieht der entflohene Killer eine blutige Spur durch die Stadt. Fuchs und Schuhmann sind ihm dicht auf den Fersen, als das Unfassbare geschieht: Jemand aus ihrem nächsten Umfeld wird brutal ermordet. Und alles deutet auf einen grausamen Racheakt hin …


Meine Meinung:


Wow, dieses Buch nimmt einen mit auf eine wahre Achterbahnfahrt und lässt einen zeitweise das Blut gefrieren. Schon seit Beginn dieser Reihe verfolge ich die Reihe um Fuchs und Schuhmann und kann sagen, dass der Autor sich mit jedem Buch weiterentwickelt und es mir immer mehr Spaß macht mit Fuchs und Schuhmann auf Ermittlungsjagd zu gehen.

Im dritten Band bekommen es Fuchs und Schuhmann mit der Vergangenheit zu tun, denn der Aderlassmörder, dessen Fall im ersten Band behandelt wurde, taucht wieder auf. Ich muss sagen, bei der Menge die ich lese, kann ich mich meist nicht mehr an die Details aus vorherigen Büchern erinnern, das war allerdings auch nicht notwendig, da dieses Buch dennoch eine ganz neue Geschichte erzählt und Vorkenntnisse somit nicht (unbedingt) nötig waren.

Der Schreibstil ist fesselnd. Die Kapitel sind mitunter ziemlich kurz und sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus den Händen legen möchte, weil die Geschichte einfach eine absolute Sogwirkung entwickelt. Die Geschichte ist bis ins kleinste Detail so gut durchdacht, dass sie einfach absolut authentisch ist. Dabei überrascht die Geschichte auch immer wieder mit Wendungen, welche schlüssig sind ich so aber niemals erwartet hätte.

Ich möchte also unbedingt eine Leseempfehlung aussprechen und bin schon sehr gespannt auf einen neuen Band von Fuchs und Schuhmann.