Samstag, 19. Oktober 2024

Rezension zu "Meet me in Autumn" von Laurie Gilmore [Werbung | Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: HarperCollins
ISBN: 978-3-365-00822-5
Erschienen am: 20.08.2024
Seiten: 304


Einzelband





Klappentext:

Als Jeanies Tante ihr das geliebte Pumpkin Spice Café in der Kleinstadt Dream Harbor schenkt, ergreift sie die Chance auf einen Neuanfang abseits ihres langweiligen Schreibtischjobs. Dort angekommen trifft sie auf den Farmer Logan, der nichts für den Klatsch und Tratsch der quirligen Kleinstadtbewohner übrig hat und lieber für sich bleibt. Doch Jeanies Ankunft bringt Logans Routinen durcheinander, und er will nichts mit der irritierend unbekümmerten Frau zu tun haben - auch, wenn er sich auf unerklärliche Weise zu ihr hingezogen fühlt.

Kann Jeanies fröhliche Einstellung den mürrischen, aber attraktiven Logan überzeugen, oder hat das City Girl die einzige Person in der Stadt gefunden, die nicht ihrem Charme oder ihren Pumpkin Spice Lattes erliegt?


Meine Meinung:

„Meet me in autumn“ war für mich auf den ersten Blick vom Cover her ein Buch, welches perfekt in den Herbst passt und ich unbedingt lesen wollte. Das denke ich auch nach wie vor, leider hat die eigentliche Story aber meine Sichtweise auf das Buch etwas ernüchtert. Rückblickend ist es für mich ein ganz süßes Buch für gemütliche Stunden bei Kerzenschein und Tee gewesen. Jedoch fehlte mir persönlich einfach die Tiefe in der Geschichte. Die Emotionen und auch an sich die Protagonisten waren für mich wenig greifbar. Viel eher hatte ich oft das Gefühl auf einem Gedankenkarussell zu sitzen, in dem Jeanie und Logan 2 Schritte vor aber auch wieder 3 Schritte zurück machten.

Der Schreibstil an sich gefiel mir in großen Teilen gut obwohl es mir zugegebener maßen oft schwer fällt, wenn die Geschichte von einer dritten Person erzählt wird. Auch das Setting konnte mich verzaubern, wobei ich bei Kleinstadt-Settings ja auch generell schwach werde.

Insgesamt war es für mich also eher eine durchschnittliche Geschichte, die nett zu lesen ist, aber keinem „Must-Read“ entspricht.

Samstag, 14. September 2024

Rezension zu "Im Sommer treffen wir uns wieder" von Sarah Morgan [Werbung | Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: HarperCollins
ISBN: 978-3-365-00586-6
Erschienen am: 19.03.2024
Seiten: 384


Einzelband




Klappentext:

Die gefeierte Liebesromanautorin Catherine Swift führt seit Jahrzehnten die Bestsellerlisten an, dabei ist sie selbst in der Liebe alles andere als erfolgreich. Drei gescheiterte Ehen haben die Beziehung zu ihren Töchtern belastet, doch das soll sich nun ändern. Catherine ist verlobt und hofft, dass ihre Hochzeit auf Korfu sie alle endlich als Familie zusammenführt.
Adeline weiß nicht, was schlimmer ist – dass ihre Mutter ein viertes Mal heiratet oder dass sie das auch noch in Catherines Luxusvilla feiern soll. Die Trennung ihrer Eltern hat Spuren hinterlassen, die sie als Psychologin zwar erkennt, aber längst nicht verwunden hat. Ihre Halbschwester Cassie scheint wie immer das genaue Gegenteil von ihr zu sein: nichts als pure Begeisterung.
Als die Schwestern entdecken, wen ihre Mutter heiraten will, steht für beide alles kopf. Wird die Liebe im sommerlichen Griechenland trotzdem am Ende alles überstrahlen?



Meine Meinung:

Ich bin seit vielen Jahren Fan der Autorin und auch mit ihrem diesjährigen Sommeroman hat sie es geschafft mich gut zu unterhalten, wobei ich zugeben muss, dass der Plot dieses Mal teilweise sehr vorhersehbar war. Dennoch hat mich das in meinem Lesefluss eher weniger gestört und am Ende konnte mich die Autorin doch noch mit einem unerwarteten Twist überraschen.

Sarah Morgan hat einen unheimlich gefühlvollen und bildhaften Schreibstil, so dass die von ihr gewählten Settings dem Leser geradezu vor Augen erschienen.

Erzählt wird die Geschichte aus den verschiedenen Blickwinkeln der drei Protagonistinnen, wodurch ich mich in jede einzelne von ihnen gut hineinversetzen konnte und ihre Gedanken und Gefühle von mir sehr plastisch wahrgenommen wurden.

Die Themen, die Morgan in der Geschichte aufgreift, sind keine neuen Themen, meiner Meinung nach Themen, die man allerdings in vielen Familien wiederfindet. Besonders gefallen hat mir das Thema, wie sie auf die Entstehung eines Buches aus der Sicht einer Autorin eingeht und darlegt.

Wer die Tropes Found Family, Second Chance und Emotional Scars sowie Step Siblings gerne liest, wird mit diesem Buch sicher gut unterhalten.

Freitag, 13. September 2024

Rezension zu "Bradwood Studios: Eloise & Chase" von Laura Kästner

Erschienen bei: Reverie
ISBN: 978-3-7457-0416-7
Erschienen am: 23.04.2024
Seiten: 416



Bradwood Studios

1. Eloise & Chase

2. Alexandra & Jack


Klappentext:

Eloise Stansons Traum wird endlich wahr: Sie darf in Monaco an den renommierten Bradwood Studios studieren! Doch das Glück hält keine 48 Stunden, als sie in einen skandalösen Vorfall auf einer Verbindungsparty verwickelt wird, für den der arrogante Frauenschwarm Chase Edwards verantwortlich ist. Ein Deal soll beiden in die Karten spielen: Wenn Chase ihre Zukunft an der Academy sichert, hilft Eloise ihm dabei, den hohen Anforderungen seines Vaters gerecht zu werden. Sich ineinander zu verlieben war jedoch nie Teil des Plans.


Meine Meinung:

Bei Bradwood Studios: Eloise & Chase handelt es sich um den Auftaktband zur Dilogie Bradwood Studios von Laura Kästner. Auf das Buch aufmerksam wurde ich vor allem durch das wunderschöne Cover, was meiner Meinung nach absolut ästhetisch wirkt.

Auf Anhieb überzeugt hat mich der flüssige und bildhafte Schreibstil der Autorin. Vor allem wie sie das Studio und die Academy beschreibt, hat bei mir direkt für Bilder im Kopf gesorgt.

Eloise und Chase hingegen konnten mich leider nicht ganz erreichen. Im Gegensatz zum Setting wirkten sie etwas eindimensional. Die Leidenschaft der beiden, für das was sie taten, sprang auf mich nicht über und manchmal hatte ich einfach das Gefühl, da steht so viel zwischen ihnen was sie erstmal miteinander hätten kommunizieren müssen.

Dennoch hatte ich mit dem Buch schöne Lesestunden und bin sehr gespannt auf den zweiten Band der Dilogie.

Montag, 9. September 2024

Rezension zu "Bad Summer People" von Emma Rosenblum [Werbung | Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: C. Bertelsmann
ISBN: 978-3-570-10535-1
Erschienen am: 27.03.2024
Seiten: 384 




Einzelband




Klappentext:

Jeden Sommer lassen Jen Weinstein und ihre Freundin Lauren Parker ihr privilegiertes Leben in New York hinter sich, um die schönsten Wochen des Jahres auf Fire Island zu verbringen, einer idyllischen Düneninsel, gleich neben Long Island. Hier residiert „altes Geld“, man kennt sich seit Jahren und vertreibt sich die Zeit mit Tennis, kühlen Cocktails im Clubhaus und Beach-Picknicks. Die Ehemänner checken die Börsenkurse, bei Jen und ihren Freundinnen hat längst das Rennen auf den neuen attraktiven Tennislehrer begonnen – es scheint, ein ganz normaler Sommer zu werden. Bis nach einem Sturm eine Leiche in einer Böschung gefunden wird …

Und während die Tage länger und heißer werden, zeigen sich immer mehr Risse im scheinbar perfekten Leben von Jen und ihren Freunden: Wer schläft mit wem? Wem ist das Geld ausgegangen? Und: Wer hat mit wem noch eine Rechnung offen …?


Meine Meinung:

Schon lange fiel mir eine Rezension nicht mehr so schwer…

Cover und Farbschnitt versprechen einen sommerlichen Roman, der vom Klappentext hergeleitet nach einem tollen Buch mit Thrillerelementen klingt . . .

. . . und genau das war es, was mich an dem Buch so angesprochen hat. Leider war ich dann aber doch recht schnell ernüchtert. Der Schreibstil gefiel mir noch recht gut, dass die Geschichte aber aus 8 verschiedenen Blickwinkeln der unterschiedlichen Protagonist:innen erzählt wurde, machte die Geschichte in meinem Buch sehr oberflächlich und verschaffte wenig Zugang zu den einzelnen Protagonisten, so dass diese recht eindimensional wirkten. Nachdem der Prolog noch für ein wenig Spannung sorgte, folgten dann auf etwas über 300 Seiten viel Text ohne wirkliche Handlung um dann am Ende noch zu versuchen das Ruder rumzureißen und Spannungselemente einzubringen.

Das Setting der Insel hat mir sehr gut gefallen, war malerisch und Sommervibes entsprechend dargestellt,  und oft hab ich mich eher wie in einer Serie á la Desperate Housewives gefühlt, dennoch konnte es das für mich nicht rausreißen.

Von mir daher leider keine Leseempfehlung, dennoch bin ich nach wie vor (wie bei jedem Buch) der Meinung, dass Geschmäcker natürlich unterschiedlich sind und anderen das Buch durchaus gefallen könnte.

 

Donnerstag, 29. August 2024

Rezension zu "Silver Springs: Sunshine on Your Skin" von Polly Harper [Werbung | Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Penguin
ISBN: 978-3-328-11127-6
Erschienen am: 12.06.2024
Seiten: 432 Seiten
Erhältlich als: Print (€ 15,-) & Ebook (€ 9,99)


Montana-Love-Reihe

1. Sunshine on Your Skin
2. Thunder in Your Soul


Klappentext:

Estelle möchte auf der Stelle umkehren, als sie vor dem Eingang von Camp Silver Springs in den Wäldern der Rocky Mountains steht. Doch sie muss für mehrere Wochen Sozialstunden im Camp ableisten – dabei hat sie mit Kindern und Natur nichts am Hut. Ihre Laune sinkt noch mehr, als sie den Campleiter Reed kennenlernt, der ihr sehr deutlich zeigt, was er von ihr hält. Estelle beschließt, ihn einfach zu ignorieren – und nach ein paar Tagen muss sie zugeben, dass sie sich an dem idyllischen Ort mit seinen gemütlichen Holzcottages am Seeufer immer wohler fühlt. Mehr noch: Der Camp-Alltag und die Ausflüge zu den Wasserfällen beginnen ihr sogar Spaß zu machen. Und als sie am Lagerfeuer eine überraschende Seite an Reed kennenlernt, ist ihr Herz vollends verwirrt über den charmanten Eindringling ...


Meine Meinung:

Nachdem ich im letzten Jahr die Goodville-Love-Reihe der Autorin absolut geliebt habe war klar, dass ich mich auf diese neue Reihe in diesem Jahr besonders freue. Allein das Cover und der Klappentext konnten mich schon auf Anhieb überzeugen.

Schon nach den ersten Seiten, war mir klar, die Autorin hat hier wieder ein Buch zum Wohlfühlen geschaffen. Der Schreibstil war flüssig und absolut bildhaft, so dass ich das Gefühl hatte mich selbst mitten in diesem wundervollen Feriencamp am See zu befinden.

Estelle und Reed sind zwei so gegensätzliche und doch absolut liebenswerte Charaktere die sich direkt in mein Herz geschlichen haben. Angefangen vom ersten Aufeinandertreffen bis zum Ende habe ich mit ihnen gefiebert, ihre Schlagabtausche gefeiert und ihnen manchmal aber auch gerne einen kleinen Schubs geben wollen. Und dann waren da noch die Nebencharaktere und vor allem Maila und der kleine Junge, welcher von Anfang an als Außenseiter um seinen Platz im Camp kämpfte.

Die Geschichte überzeugte mich vor allem in dem Punkt, dass sie zeigte dass es immer einen Weg für eine zweite Chance gibt, nicht alle Dinge immer so sind wie sie scheinen und dass es manchmal einfach nur Mut braucht um über seinen eigenen Schatten zu springen.

Von mir gibt es also eine ganz klare Leseempfehlung.


Dienstag, 27. August 2024

Rezension zu "Versprich mir morgen" von Anne Lück

Erschienen bei: Knaur
ISBN: 978-3-426-44616-4
Erschienen am: 02.04.2024
Seiten: 388
Erhältlich als: Print (€ 15,-) & Ebook (€ 9,99)


Berlin-in-Love-Dilogie

1. Versprich mir morgen

2. Zeig mir für immer


Klappentext:

Als Alica am Wohnheim ihrer Krankenpflegeschule in Berlin eintrifft, schlägt ihr das Herz bis zum Hals. Sie hat ihr bisheriges Leben und ihre wohlhabenden Eltern in München zurückgelassen, um eine Ausbildung als Krankenpflegerin in Berlin anzufangen … und um Felix wiederzufinden. Felix – ein Krankenpfleger am dortigen Krankenhaus, der in einer schwierigen Zeit für sie da war und dessen warme Augen Alica einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen.
Nie hätte Alica zu hoffen gewagt, dass sie sich in ihrer WG im Wohnheim gleich so wohl fühlt. Besonders mit Emilia und deren Zwillingsbruder Lio versteht sie sich sofort sehr gut. Ihre Freundschaft macht die erste Zeit in der anspruchsvollen Ausbildung um einiges leichter. Dabei kommen sie und Lio sich langsam, aber sicher immer näher. Doch dann trifft Alica auf Felix … und ihre Gefühle geraten völlig durcheinander …


Meine Meinung:

Ich bin im vergangenen Jahr durch die Reihe „Klinik St. Alex“ auf die Autorin aufmerksam geworden und habe mich bei Beginn des Buches umso mehr gefreut, dass es auch in dieser Dilogie wieder ans St. Alex geht, auch wenn es hier wohl eher eine Nebenrolle spielt.

Der Schreibstil von Anne Lück ist fesselnd, bildhaft und durchweg emotional. Lädt aber auch zum lachen und zum nachdenken ein.

Mit Alica und Lio, aber auch den Nebencharakteren, hat die Autorin Protagonisten mit Ecken und Kanten geschaffen, welche tiefgründig und sehr authentisch rüber kommen. Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Alica erzählt, aber man bekommt auch sehr gute Einblick in Lios Gefühle in den Momenten wo man in seine Sichtweise der Geschichte eintaucht. Vor allem Lios offene und immer ehrliche Art hat es mir sehr angetan. Gemeinsam ergeben die beiden ein perfekt harmonisches Bild, welches ohne großes Drama auskommt.

Die Exkursion in ihre Ausbildung hat mir besonders gut gefallen, ist aber auch für nicht medizinisches Personal gut erklärt.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

Montag, 12. August 2024

Rezension zu "Where our dreams begin" von Yvonne Merschmann [Werbung | Rezensionsexemplar]


Erschienen bei: Selfpublish
ISBN: 978-3-7546-9604-0
Erschienen am: 27.05.2024
Seiten: 468
Erhältlich als: Print (€ 17,99) Ebook (€ 2,99)


Hinweis: Das Ebook ist in Kindle unlimited enthalten




Hollywood Hopes

1. Where our Dreams begin
2. Where our Dreams rise (noch nicht erschienen)
3. Where our Dreams end (noch nicht erschienen)


Klappentext:

Emma hat sich endlich ihren Traum erfüllt und die Hauptrolle in der Vampir Serie Bite like Me ergattert. Schon vor den Dreharbeiten lernt sie ihren attraktiven Co- und Kinderstar und Luke kennen, doch das Treffen läuft alles andere als gut. Luke will nichts mit Emma zu tun haben. Am Set bleiben sie professionell und spielen das Traumpaar – bis sie es aus Marketinggründen auch privat zusammen sein sollen. Luke weiß, wie die Branche läuft und auch Emma willigt ein, schließlich will sie sich mit allen Mitteln beweisen. Ein paar Dates, vorgespielte Gefühle, was soll schon dabei sein? Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass sich gespielte Gefühle so echt anfühlen können.


Meine Meinung:

Bei „Where our dreams begin“ handelt es sich um den ersten Band der Hollywood Hopes Reihe von Yvonne Merschmann. Es war für mich das erste Buch der Autorin, allerdings nicht das Letzte, da ich bereits sehr gespannt auf die Folgebände bin.

Yvonne hat mich vor allem mit ihrem bildhaften und emotionalen Schreibstil in den Bann genommen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Emma & Luke in der Ich-Perspektive. Dabei lernt man als Leser so viele Facetten der beiden kennen, was es einem leicht macht die Protagonisten lieben zu lernen. Bei Emma ging es mir jedenfalls von Anfang an so. Bei Luke habe ich schon etwas gebraucht. Während Emma einerseits ziemlich selbstbewusst und kämpferisch wirkt und dennoch immer wieder auch mal Selbstzweifel durchscheinen, ist Luke zunächst der „typische Kindheitsstar“ samt all dieser vorherrschenden Allüren. Doch in Hollywood und vor allem in der Filmbranche gibt es immer zwei Seiten der Medaille und so schaffte es Luke schließlich durch seine Taten und Entwicklung in Emmas Herz aber auch in meines zu schleichen.

Doch nicht nur mit der Entwicklung der einzelnen Protagonisten sondern auch mit den wundervollen und sehr authentisch wirkenden Nebencharakteren Meryl und Alexa überzeugte mich die Autorin. Zeitgleich brachte mir das Buch ein Stück Hollywood näher, vor allem die Abläufe und Gegebenheiten an einem Filmset. All die Beschreibungen und Erläuterungen waren so plastisch, dass ich nahezu das Gefühl hatte mitten drin zu sein. Ich habe das Buch unheimlich gerne gelesen auch wenn ich es mal kurzzeitig für einen kurzen Moment etwas langatmig empfand, was sich aber nach kurzer Zeit bereits wieder legt.

Wer die Tropes Haters-to-lover, Fake-Dating und Hef-falls-first also ebenso liebt wie ich, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.

Freitag, 9. August 2024

Rezension zu "Girls Night: Nur eine kennt die Wahrheit" von Claire Douglas [Werbung | Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Penguin
ISBN: 978-3-328-11037-8
Erschienen am: 24.04.2024
Seiten: 416 Seiten
Erhältlich als: Print (€ 16,-), Ebook (€ 12,99)


Einzelband


Klappentext:

Zwanzig Jahre ist es her, dass Olivia auf einer verlassenen Landstraße einen tragischen Verkehrsunfall verursacht hat. Zwanzig Jahre seitdem ihre drei besten Freundinnen, die mit im Auto saßen, mitten in der Nacht spurlos vom Unfallort verschwanden. Noch immer muss sie sich den vorwurfsvollen Blicken der Angehörigen und den Gerüchten der Kleinstadt stellen. Dabei kann sie sich selbst an nichts erinnern. Journalistin Jenna Halliday scheint Olivias letzte Hoffnung auf die Wahrheit, denn sie soll über den Fall, der ganz Großbritannien in Atem gehalten hat, in ihrem True-Crime-Podcast berichten. Bei ihren Recherchen trägt Jenna immer neue Geheimnisse ans Licht. Ist es möglich, dass die verschwunden Mädchen Opfer eines grausamen Verbrechens wurden? Und was, wenn die Gefahr noch lange nicht gebannt ist?

Meine Meinung:

„Girls Night“ war für mich das erste Buch der Autorin und ich bin nicht enttäuscht worden, wobei ich das Buch eher für einen guten Spannungsroman statt einen Thriller halte.

Der Schreibstil von Claire Douglas war bildhaft und spannend und konnte mich direkt ins Geschehen reinziehen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Jenna (in der Ich-Perspektive), welche als Journalistin in das kleine etwas verschlafen wirkende Städtchen kommt und keine Ahnung hat, was sie durch ihre Recherchen für den geplanten Podcast auslösen wird. Die Idee mit dem Podcast gefiel mir dabei äußerst gut, war mir persönlich allerdings nicht ganz so präsent genug. Für Abwechslung sorgt die Erzählweise aus Olivias Sicht (in der dritten Person), Insgesamt waren mir die Charaktere allerdings etwas zu blass dargestellt. Dafür punktete aber das Setting welches durch Claire Douglas sehr bildlich beschrieben war.

Zusätzlich wartet die Geschichte noch mit Rückblicken aus dem Jahr 1980 und tatsächlich hat mich das anfangs ziemlich verwirrt, bis dann im letzten Drittel des Buches alles Puzzleteile langsam an ihren richtigen Platz fielen.

Insgesamt habe ich die Geschichte, den Plott und das düstere Setting sehr gemocht, das Ende war unvorhersehbar und machte in meinen Augen Sinn. Dennoch hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle mehr Thrillerelemente gewünscht, welche einen Gänsehaut bescheren.

Montag, 5. August 2024

Rezension zu "Die Hoffnung unserer Herzen" von Romy Terrell [Werbung | Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Selfpublish
ISBN: 978-3-7546-5611-2
Erschienen am: 02.07.2024
Seiten: 316
Erhältlich als: Print (€ 14,99), Ebook (€ 0,99)

Hinweis: Das Ebook ist in Kindle unlimited erhalten


Sehnsuchts-Reihe:

1. Die Sehnsucht unserer Herzen

2. Die Hoffnung unserer Herzen

3. Das Wunder unserer Herzen (noch nicht erschienen)

4. Der Wunsch unserer Herzen (noch nicht erschienen)


Klappentext:

Kann man zwei Männer lieben? Zwei Jahre nach dem Tod ihres Mannes Rory kämpft Caitlin damit, ihre Trauer zu bewältigen und in ihr Leben zurückzufinden. Sie meidet jegliche Geselligkeit, klammert sich an ihren Traum vom eigenen Bed and Breakfast in Schottland und verliert sich dabei fast selbst. Als sie auf den charmanten Dachdecker Logan trifft, steht ihre Welt kopf. Denn es ist ausgerechnet dieser Fremde, der nicht nur das Dach vor dem Sommerfest sanieren soll, sondern der sich unaufhaltsam in Caitlins Herz schleicht. Dabei gibt es für Caitlin nur ihre erste große Liebe, Rory. Aber Logan lässt nicht locker, ist da, wenn er gebraucht wird, und findet immer die richtigen Worte. Dennoch verspürt Caitlin eine gewisse Distanz, die alles verändern könnte. Schon bald kämpft die junge Frau nicht nur um ihren Lebenstraum, sondern auch um eine Liebe, die ihr neuen Lebensmut schenkt.

Meine Meinung:

„Die Hoffnung unserer Herzen“ ist der zweite Band der Sehnsuchts-Reihe aus der Feder von Romy Terrell und nimmt uns erneut mit nach Schottland. Mit ihrem unheimlich gefühlvollen aber auch bildhaften und flüssigen Schreibstil, hat mich die Autorin unmittelbar ins Geschehen gezogen.

Caitlin kannte ich bereits aus dem ersten Band und umso mehr habe ich mich nun auf ihre Geschichte gefreut, wobei sie zugleich unheimlich traurig begann, immerhin ist ihr Mann Rory im ersten Band gestorben.Caitlin ist für mich eine absolut starke Protagonistin gewesen, welche trotz ihres Schicksalsschlages versucht ihr Leben in die Hand zu nehmen und zeitgleich den Lebenstraum ihres Mannes für sich selbst zu erfüllen. Ihre Zweifel und Sorgen konnte ich dabei absolut nachvollziehen und ich habe einfach mit ihr gelitten, mich mit ihr gefreut und manchmal hätte ich ihr aber auch gerne gesagt, dass es okay ist zu zweifeln, es aber weiter gehen wird. Das hat Logan dann zum Glück für mich gemacht. Dieser unfassbar sensible und starke Mann hat mein Herz schmelzen lassen. Die Entwicklung der beiden hat in meinen Augen perfekt gepasst. Slow Burn at it’s best.

So sehr ich diese beiden geliebt habe, so wenig wollte ich sie gehen lassen und dennoch bin ich einfach nur so durch die Seiten geflogen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

Freitag, 26. Juli 2024

Rezension zu "Northern Lights" von Sarah Stankewitz

Erschienen bei: Forever
ISBN: 978-3-95818-748-1
Erschienen am: 25.04.2024
Seiten: 400
Erhältlich als: Print (€ 15,99), Ebook (€ 9,99)


Strong Heart

1. Glow Like Northern Lights

2. Shine Like Midnight Sun


Klappentext:

Als Lillys herzkranker Zwillingsbruder stirbt, bricht für die Studentin eine Welt zusammen. Ihre Trauer findet in Berlin keinen Platz, also flieht sie kurzentschlossen nach Island, um den einzigen Menschen zu besuchen, der ihr in den letzten Monaten Halt geben konnte: Aron. Die beiden haben sich online in einem Forum für Angehörige von herzkranken Menschen kennengelernt. Doch als sie endlich vor ihm steht, ist er abweisend. Erst als Lilly ihm vom Tod ihres Bruders erzählt, tröstet er sie. Und während sie an seiner Seite die friedliche Schönheit des Landes entdeckt, wird ihm klar, dass Lilly ihm längst mehr bedeutet, als gut für sie beide ist …


Meine Meinung:

Sarah Stankewitz entführt die Leser in "Glow like Northern Lights" auf eine emotional aufwühlende Reise, die mit einem packenden Einstieg beginnt und eine schwerwiegende Thematik behandelt. Die Geschichte dreht sich um die Protagonistin, die mit der Erkrankung ihres Bruders konfrontiert wird. Diese schwere Last und der damit verbundene Schmerz sind von Anfang an greifbar und ziehen die Leser tief in die Gefühlswelt der Hauptfigur hinein.

Um der bedrückenden Realität zu entfliehen, begibt sich die Protagonistin auf eine Reise nach Island. Diese Flucht bietet nicht nur eine physische Distanzierung, sondern auch eine emotionale Auszeit. Stankewitz schafft es, die Sehnsucht nach einem Ort des Friedens und der Selbstfindung eindrucksvoll zu vermitteln. Das traumhaft ausgearbeitete Setting von Island wird mit solcher Liebe zum Detail beschrieben, dass man die raue Schönheit und die magische Atmosphäre dieses Landes förmlich spüren kann.

Nach dem ersten Drittel des Buches schleichen sich jedoch einige Längen ein. Man hat das Gefühl, dass die Geschichte an Tempo verliert und sich in Nebensächlichkeiten verstrickt. Diese Passagen hätten straffer erzählt werden können, ohne dass die emotionale Tiefe und die Bedeutung der Reise verloren gehen.

Trotz dieser Längen gelingt es Stankewitz, mit einer Wendung aufzuwarten, die zwar teilweise vorhersehbar ist, aber dennoch unter die Haut geht. Die Autorin beweist ihr Talent, selbst

Sonntag, 21. Juli 2024

Rezension zu "A Million Colors of Hazel" von Anna K. Rhodes [Werbung | Rezensionsexemplar]

Erschienen bei: Lovemoon Verlag
ISBN: 978-3-98-260722-1
Erschienen am: 30.06.2024
Seiten: 370
Erhältlich als: Print (€ 16,-), Ebook (€ 2,99)

Hinweis: Das Ebook ist in Kindle unlimited erhältlich


Woodside Story:

1. Maple Leaves

2. Summer's Gone

3. A Million Colors of Hazel


Klappentext:

Zehn Jahre sind vergangen, seit Jamie Woodside verließ. Zehn Jahre, in denen Hazel alles tat, um ihn zu vergessen und es doch nicht schaffte. Nun ist er zurück, aber seine Pläne für das kleine Städtchen sind alles andere als friedlich ...
Doch so sehr er sich auch auf sein Vorhaben konzentriert, kann auch er sich nicht gegen die Gefühle wehren, die noch immer in ihm für Hazel brodeln. Doch wenn er ihnen nachgibt, verliert er alles ...

Meine Meinung:

Du bist auf der Suche nach einer gefühlvollen Enemies-to-lovers Lovestory, welche dich ab der ersten Seite in den Bann zieht? Dann solltest du unbedingt Hazel und Jamie kennenlernen.

„A Million Colors of Hazel“ ist bereits der dritte Band der „Woodside Reihe“ und wie auch schon in den vorangegangen Bänden habe ich das Kleinstadt-Setting die bereits bekannten Charaktere und auch die neuen Charaktere direkt ins Herz geschlossen und es sehr genossen, sie wieder zu treffen beziehungsweise neu kennenzulernen.

Die Geschichte wird jeweils aus der Sicht von Hazel und Jamie erzählt und die Anziehung der beiden ist nahezu elektrisch spürbar und zeitgleich merkt man aber auch wie sehr sie versuchen sich aus dem Weg zu gehen. Während ich Hazel von Anfang an liebte, machte Jamie es mir gar nicht so einfach. Glaubt mir ich hätte ihn so oft einfach nehmen und durchschütteln mögen, doch letztlich ist es schwer ihm nicht zum erliegen zu kommen (I mean: harte Schale, weicher Kern und so…). Seine Entwicklung von „Papas Söhnchen“ zu einer für sich einstehenden Person, imponierte mir und brachte mein Herz zum Schmelzen.

Ich denke über das Setting brauche ich gar nicht so viele Worte zu verlieren, denn ich würde mich nur wiederholen. Aber können wir bitte festhalten, dass Hazel es mit ihren Backkünsten mir unheimlich schwer gemacht hat? Also, damit du nicht den gleichen „Fehler“ machst wie ich, habe am besten genug Zimtschnecken oder sonstigen Kuchen beim Lesen in Reichweite, denn du wirst es brauchen. Vertrau mir.

Dienstag, 16. Juli 2024

Rezension zu "Summer's Gone" von Anna K. Rhodes

Erschienen bei: Lovemoon Verlag
ISBN: 978-3-00-075197-4
Erschienen am: 01.06.2023
Seiten: 438
Erhältlich als: Print (€ 16,-), Ebook (€ 0,99)

Hinweis: Das Ebook ist in Kindle unlimited erhältlich


Woodside Story:

1. Maple Leaves
2. Summer's Gone
3. A Million Colors of Hazel

Klappentext:

Rian hat alles verloren, woran sein Herz hing:
Seine Zukunft, seine Perspektive, seine Heimat ...
Doch dann zeigt sich ihm eine ganz andere Sonne.

Als Summer in die Kleinstadt Woodside kommt, will sie nur eines: Frieden finden, um die tiefen Wunden auf ihrer Seele heilen zu lassen. Ganz sicher möchte sie keinen Mann in ihrem neuen Leben, dennoch lässt Rian ihr zersplittertes Herz schneller schlagen.

Doch können sie gegen die Schatten aus Summers Vergangenheit bestehen, die sich wie eine bedrohliche Unwetterfront unheilvoll am Horizont zusammenbrauen.

Meine Meinung:

Bei „Summer’s Gone“ handelt es sich um den zweiten Band der Woodside Reihe. Prinzipiell sind die Bücher unabhängig voneinander lesbar, jedoch spoilert man sich zum ersten Band, sofern man diesen noch nicht kennt.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Summer und Rian erzählt und machte es mir dadurch sehr einfach mich in beide reinversetzen zu können. Summer, welche man bereits im ersten Band kennenlernen durfte, hatte ich bereits damals ins Herz geschlossen. Sie ist mutig, sie ist tapfer und dabei so unheimlich stark. Nach all der Tragik, die sie in der Vergangenheit ertragen musste und was sie dazu bringt, nach Woodside zu flüchten ist sie dennoch immer noch voller Hoffnung und trägt das Herz einfach am rechten Fleck. Rian wollte ich nicht nur einmal in den Arm nehmen und ihm zuflüstern, dass irgendwann alles wieder gut werden wird.

Auch im zweiten Band konnte mich Anna wieder mit ihrem sehr emotionalen und flüssigen Schreibstil überzeugen. Woodside bleibt auch im zweiten Band ein Ort, den ich lieben gelernt habe und an den es sich wie heimkommen anfühlt sobald man in diesem Buch abtaucht.

Für mich ist dieses Buch eine wunderbare Slowburn Romance, welche auf sehr einfühlsame aber auch aufwühlende Art unheimlich wichtige Themen aufzeigt, über welche in meinen Augen noch viel zu oft geschwiegen wird. Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen vor Lesen des Buches unbedingt die Content Warnung zu beachten.

Samstag, 13. Juli 2024

Rezension zu "Maple Leaves" von Anna K. Rhodes

Erschienen bei: Lovemoon Verlag
ISBN: 978-3-98-260724-5
Erschienen am: 29.10.2023
Seiten: 412
Erhältlich als: Print (€ 16,-), Ebook (€ 2,99)

Hinweis: Das Ebook ist in Kindle unlimited erhältlich


Woodside Story

1. Maple Leaves // 29.10.2023
2. Summer's Gone // 01.06.2023
3. A Million Colors of Hazel // 30.06.2024

Klappentext:

Maple und Ethan könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie beliebt und sportlich, er der unscheinbare Nerd. Und dennoch sind sie unzertrennlich. 
Als die Highschool für Ethan zur Hölle wird, entgleitet er Maple – je mehr sie ihn halten will, desto stärker entzieht er sich ihr, bis sie sich gänzlich aus den Augen verlieren. 
Nach Jahren laufen sie sich in der Kleinstadt Woodside wieder über den Weg, doch nichts scheint mehr wie früher zu sein. Nur die Anziehungskraft der beiden lässt sie immer wieder aufeinanderprallen. 
Aber hat die Vergangenheit nicht viel zu große Wunden gerissen, um jemals wieder eins zu werden?



Meine Meinung:

"Maple Leaves" von Anna K. Rhodes ist der erste Band der Woodside Reihe und hat mich ab der ersten Seite in seinen Bann gezogen. Der emotionale und aufwühlende Schreibstil der Autorin lässt sich nicht nur flüssig lesen, sondern zieht einen auch tief in die Welt der Protagonisten hinein. Rhodes schafft es, mit ihren Worten eine Intensität zu erzeugen, die das Herz berührt und die Gefühle der Figuren fast greifbar macht. 


Das traumhafte Kleinstadtsetting ist ein weiteres Highlight dieses Romans. Anna beschreibt dabei die Umgebung so detailliert und liebevoll, dass man sich sofort wie zuhause fühlt. Die malerische Landschaft und die vertrauten Straßen der Stadt verleihen der Geschichte eine warme Atmosphäre, die den Leser in eine Welt voller Nostalgie und Geborgenheit entführt.

Die Protagonisten sind authentisch und vielschichtig. Ihr Schmerz und ihre Verzweiflung sind so eindringlich geschildert, dass man ihre Emotionen selbst miterlebt. Man fühlt mit ihnen, leidet mit ihnen und hofft auf eine Wendung zum Besseren.

Ein weiterer Pluspunkt ist der gelungene Plottwist, der die Geschichte in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt. Die Autorin beweist hier ihr Talent, den Leser zu überraschen und die Erzählung unerwartet zu wenden, ohne dass es konstruiert wirkt. Dieser Moment, in dem sich die Puzzleteile auf einmal anders zusammenfügen, ist meisterhaft inszeniert und verleiht dem Buch eine zusätzliche Tiefe.

Insgesamt ist "Maple Leaves" ein Roman, der durch seinen emotionalen Schreibstil, das heimelige Setting, die authentischen Protagonisten und den überraschenden Plottwist überzeugt. Es ist eine Geschichte, die lange nachhallt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.